#125: In Gemeinschaft leben

Shownotes

"Womit wir angetreten sind, einfach Menschen in Gemeinschaft bringen, deswegen heißen wir auch 'inGemeinschaft'

Es geht wirklich um Nähe schaffen, zusammen wohnnen, auf eine Art und Weise auch Dinge teilen, gegen das Thema Einsamkeit und natürlich das große gesellschaftliche Thema Wohnraummangel.

Ich wohne hier am Münchner Stadtrand und schau hier um mich herum und sehe hier viele Häuser und ich bin mir ziehmlich sicher, dass hier jedes dritte Haus nur von einer Person bewohnt wird."

Anne errzählt wie sie dazu gekommen ist, dass Start Up 'InGemeinschaft" zu gründen. Aus eigener Erfahrung hat sie diese gemeinwohlorientierte Unternehmung begonnen.

Mit dem Ziel den unsichtbaren Wohnraum für die Gesellschaft zu erschließen.

Manchen Menschen sind bei dem ersten Gedanken ihren Wohnraum unterzuvermieten besorgt, um ihre Privatsphäre und die Sauberkeit, wenn sie diesen mit anderen Menschen teilen.

Doch wenn die Menschen ein Match sind, dann zeigt sich, dass sie sich viel mehr gegenseitig beschenken und Menschlichkeit erleben.

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

Mehr über Anne und InGemeinschaft kannst du hier erfahren: https://www.linkedin.com/in/annehufnagel/ https://ingemeinschaft.org/

Wenn du selbst mit etwas gehört werden möchtest, Fragen hast oder mir ein Feedback geben magst? Dann erreichst du mich unter: podcast@empathieschenker.de

Music by Scott Holmes https://scottholmesmusic.com/tracks/storybook/ https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/inspiring-background-music/storybook

Doch wenn die Menschen ein Match sind, dann zeigt sich, dass sie sich viel mehr gegenseitig beschenken und menschlichkeit erleben.

Transkript anzeigen

00:00:00: Womit wir angetreten sind, einfach Menschen in Gemeinschaft zu bringen.

00:00:03: Deshalb heißen wir auch Ingemeinschaft.

00:00:05: also es geht wirklich um auch Nähe schaffen zusammen Wohnen auf eine Art und Weise auch Dinge teilen gegen das Thema Einsamkeit oder natürlich auch gegen das thema als große gesellschaftliche Thema Wohnraummangel.

00:00:17: Ich wohne hier am Münchner Stadtrand.

00:00:19: Schau hier mal gerade so um mich herum Und ich sehe hier viele Häuser und ich bin mir sehr sicher dass jedes dritte Haus So nur von einer Person bewohnt wird.

00:00:45: Hallo und herzlich willkommen zum Empire T-Shanker, dem Podcast für mehr gegenseitiges Verständnis in unserer Gesellschaft.

00:00:54: Mein Name ist Sebastian Kremser und ich höre meine Gästinnen und Gästen zu um zu verstehen was sie bewegt.

00:01:03: Heute höre ich Anne zu.

00:01:04: Sie erzählt wie sie dazu gekommen ist das Startup in Gemeinschaft zu gründen.

00:01:09: Aus eigener Erfahrung hat sie diese gemeinvolorientierte Unternehmer begonnen, mit dem Ziel den unsichtbaren Wohnraum für die Gesellschaft zu erschließen.

00:01:18: Manche Menschen sind bei dem ersten Gedanken ihren

00:01:21: Wohnraum unterzuvermieten

00:01:22: besorgt um ihre Privatsphäre und die Sauberkeit wenn sie diesen mit anderen Menschen teilen.

00:01:28: Doch wenn die Menschen ein Match sind dann zeigt sich dass sie sich viel mehr gegenseitig beschenken und Menschlichkeit erleben.

00:01:35: Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

00:01:39: Hallo und herzlich willkommen heute zum Podcast der Partyschenka Anne.

00:01:43: Und auch an dich wie immer die Frage zum Einstieg, was ist das Thema dass dich bewegt und dir wichtig ist mit dem du gerne gehört werden möchtest?

00:01:53: Hallo, vielen Dank dass ich hier eingeladen wurde.

00:01:56: Ich bin Anno Rufnagel von In-Gemeinschaft und mit diesem Thema bin ich auch hier.

00:02:00: das ist mein Startup.

00:02:02: wir sind ein Social Impact Start up aus München und was wir machen ist wir bringen Menschen in sogenannten Mehrgenerationen Wohngemeinschaft zusammen.

00:02:11: Also, gerade das Thema ältere Menschen.

00:02:14: Wir reden so fünfundfünfzig plus haben zimmerfrei wohnenden großen Häusern, großen Wohnungen und ja da sind Kinder ausgezogen wie mal alleine vielleicht auch als Paare sagen so hey ich könnte doch eigentlich auch Zimmer unter vermieten aber wir laufen es eigentlich ab.

00:02:29: Und auf der anderen Seite gibt es eben die den die Wohnraum, die Zimmer suchen.

00:02:35: Die in einer Stadt wie München kommen und es einfach wahnsinnig schwierig ist dort anzukommen überhaupt erst mal bezahlbares Zimmer zu finden.

00:02:43: und da begleiten wir eben den ganzen Prozesses mieten sich eben also melden sich bei uns einmal die Vermieter und Vermieterin an und denen das Zimmer suchen und so bringen mir die Menschen zusammen.

00:02:54: Das heißt dass ist das womit wir angetreten sind einfach Menschen in Gemeinschaft zu bringen, deshalb heißen wir auch Ingemeinschaft.

00:03:01: Also es geht wirklich um auch Nähe schaffen zusammen Wohnen auf eine Art und Weise auch Dinge teilen gegen das Thema Einsamkeit.

00:03:11: einfach auch viele ältere aber eben auch jüngere Menschen fühlen sich einsam.

00:03:16: kommt vielleicht erstmal neuerne Stadt Wie komme ich da an?

00:03:20: Wie kann ich mich hier gut etablieren und dass man dann erst mal so gut in einer neuen Stadt ankommt.

00:03:26: Und natürlich auch gegen das Thema das große gesellschaftliche Thema Wohnraummangel, wir können ja gar nicht so schnell bauen und wir können gar nicht zu schnell Wohnraum schaffen wie bedarf da ist.

00:03:35: Das sind zwei wichtige gesellschaftlichen Themen die wir da bedienen.

00:03:40: Also was ich verstanden habe ist, dass dein Thema in Gemeinschaft leben ist und den Ansatz den erwähnt ist dann mehr Generationen wohnen.

00:03:47: Und dadurch löst ihr mehrere Probleme nämlich das ältere Menschen... ...in einem Hauswohn oder einer großen Wohnung und dann geht Kinder rausgehen und sie alleine leben viel Platz ist und andererseits junge Menschen wie zum Beispiel Studenten in teure Städte kommen kein Wohnraum finden der bezahlbar ist.

00:04:07: Ihr bringt die quasi zusammen.

00:04:10: Ja, eine Win-win Situation machen und das erzeugt dann quasi einen mehr Generationenwohnen.

00:04:18: Genau!

00:04:19: So ist so... Damit sind wir angetreten weil es gerade bei den Älterinnen einfach den sogenannten unsichtbaren Wohnraum gibt.

00:04:25: ich wohne hier am Münchner Stadtrand und guck hier grade.

00:04:28: irgendwie bin heute im Homeoffice und schau hier mal gerade so um mich herum und ich sehe hier viele Häuser und ich bin mir sehr sicher dass jedes dritte Haus So nur von einer Person bewohnt wird und weil einfach Kinder aus dem Haus.

00:04:43: Und genau die Situation, mich gerade beschrieben habe das heißt dass aber wie kommt man überhaupt erst mal auf die Idee zu sagen hey ich könnte es ja machen und vieles eben sich auch nicht so trauen weil sie auch nicht alleine damit sein möchten?

00:04:54: So was ist, wenn es nicht klappt.

00:04:56: Wie ist das irgendwie steuerlich rechtlich?

00:04:59: Wie mache ich das überhaupt?

00:05:01: Was kann ich tun?

00:05:02: Was muss ich vielleicht auch ... wie ist es, wenn ich ein paar Umbauten machen möchte?

00:05:05: Also alles so Fragen die kommen, die begleiten wir.

00:05:10: Da sind wir eben Gespräch mit den Menschen und geben dann einfach Hinweise und sind da eben an deren Seite.

00:05:16: Auch wie ist das, wenn Ich Mieterin bin?

00:05:18: Es kann ja sein, dass man sagt, darf ich das so behauptet, auch da quasi zu beraten oder einfach zu sagen, meinem Vermieter mit den Eigentümern, dass ich das auch machen darf.

00:05:26: Weil es in der Regel eben auch erlaubt ist... Also quasi

00:05:30: will ich ein Untermieter aufnehmen?

00:05:31: Genau!

00:05:32: Es ist ja eine Untermiete.

00:05:32: also das was wir machen ist ja Untermieten.

00:05:35: Also ob ich Eigentüm bin oder selbst Mietende bin würde ich ja quasi eine untermiete weil ich ja auch wie wie eine Art ...in der Regel sind das eben auch im miblierte Zimmer die vermietet werden genau und so da sind wir eben da an der Seite der Menschen was man überhaupt sich erst mal überhaupt sich erstmal traut.

00:05:54: Ja, genau auch quasi die ganzen Bedenken oder Ängste und Sorgen zu thematisieren und zu klären.

00:06:06: Und bei den älteren Menschen ist es eben so dass Ja, vielleicht noch gar nicht wissen deshalb unsichtbaren Wohnraum aktivieren.

00:06:12: Noch gar nicht Wissen dass sie das ja eigentlich auch machen könnten und überhaupt erst mal auf diese diese Möglichkeiten auch sichtbar zu machen Das ist auch mit Mit unserer Aufgabe.

00:06:20: man kann natürlich dann auch sagen so hey finde ich voll super die nicht in meiner Nachbarin zieht, in meine Stadt kann er natürlich auch wohnen.

00:06:28: Man alleine überhaupt erst mal dieses Thema bekannt zu machen diese Möglichkeiten zu schaffen und Leute dafür zu sensibilisieren weil es natürlich auch jedem selbst überlassen ist wenn ich sage ich wohne hier allein und das möchte ich auch ist es natürlich total in Ordnung.

00:06:42: aber diejenigen die vielleicht sagen so hey dass ist doch was für mich denen einfach da Möglichkeiten zu schaffen

00:06:47: ja das eine ist ne wenn man nicht alleine sein möchte und gerne Menschen um sich rum haben möchte oder sogar auch wenn man quasi dadurch jemanden im Haus hat, der ein bisschen auf einen aufpasst.

00:06:58: Oder auch Besorgung machen kann oder was mitbringt und so eine Windwinnen entstehen kann nicht?

00:07:04: Absolut!

00:07:05: Man ist ja eben auch in einer Gemeinschaft.

00:07:07: also da geht es auch darum... Es geht jetzt auch das was wir jetzt schon erleben dass die älteren Hilfe in Anführungszeichen, also quasi das brauchen sie dann auch die jüngeren.

00:07:19: Dann ist es so, die Oma backt den Kuchen und die junge Frau geht gerade noch mit einkaufen oder man hilft mal grad im Garten?

00:07:25: Das ist ja auch... Man lebt in einer Wohngemeinschaft,

00:07:28: d.h.,

00:07:28: dass sind dann einfach Selbstverständlichkeiten.

00:07:30: Aber auch das sind Absprachen zwischen den Wohnpaaren.

00:07:34: Es gibt auch Wohnpaare, die wir haben, die haben gar nicht so viel Kontakt.

00:07:36: Die trinken mal morgens ein Kaffee und dann quatschen sie ein bisschen.

00:07:39: Und dann ist es auch in Ordnung.

00:07:41: Also da gibt's auch keinen Muss dass man denkt so ich bin hier wirklich so in so einer Zwangsnähe, die ich gar nicht möchte.

00:07:48: Auch da sind einfach Typen, die aufeinandertreffen und man schaut wie man irgendwie zusammen passt und was man sich wünscht.

00:07:58: Das kann ja dann sein wie in so einer flüchtigen WG, wo man Leute raus und reingehen.

00:08:04: Und mal davon abgesehen von der Dienstleistung oder dem Aspekt den ihr dafür für die Gesellschaft organisiert... Wie bist du denn da zu diesem Thema gekommen?

00:08:14: Was besiegt dich bei diesen Themen dass du in diesem arbeitest?

00:08:17: Ich weiß nicht mehr warum machst du das hauptberuflich?

00:08:19: Machst du es ehrenamtlich?

00:08:21: Wie ist deine Rolle?

00:08:22: Ja, also meine Rolle ist bin Mitgründerin von der Gemeinschaft und wir sind schon ein Unternehmen.

00:08:27: Also ich mach das Vollzeit so dass heißt wir sind zwei.

00:08:30: Ich hab noch einen Co-Foundar den Philipp.

00:08:33: Wir machen es zusammen haben ein kleines Team was uns unterstützt an so Und ich bin dazu gekommen Dass ich Ich habe schon immer eher in sozialen Unternehmen aber auch sozialere Themen gemacht oder mich immer dafür begeistert einfach, wozu arbeiten.

00:08:52: Wo man einfach auch Menschen begeisterte und Menschen erreicht.

00:08:55: so ich habe auch viel im journalistischem Zusammenhang gearbeitet also kommen eher aus den Medien Und ja das waren wir irgendwie immer wichtig Geschichten zu erzählen, Menschen zu erreichen und Leben für Menschen auch einfacher zu machen.

00:09:12: Und so bin ich dann bei ihnen Gemeinschaft gelandet, weil ich jetzt noch mal in einer nächsten, selbst in der nächsten Lebensphase bin.

00:09:19: Ich wohne selber auch in Gemeinsschaft also ich bin neu nach München gezogen und bin so dann auch mit einer Frau zusammen.

00:09:27: Wir sind eher gleiche Altrik.

00:09:28: Auch das passiert bei uns dass wir auch Gleichaltrige Wohngemeinschaften entstehen.

00:09:32: gerade wenn Menschen neue Lebensphasen kommen Suche ich ein Zimmer und möchte erst mal mich neu sortieren, neue ankommen.

00:09:40: Das sind jetzt auch nicht nur Studentinnen, denen es so geht.

00:09:43: Und ja, und ich finde das selber, dass Konzept selber für mich auch total spannend ist.

00:09:49: Ich lebe das selbst und sie mich da auch möchte das gerne weiter tragen und mehr Menschen das ermöglichen, indem wir das einfach so anbieten.

00:09:59: Also quasi aus einer eigenen kleinen Betroffenheit dann quasi das Konzept gemacht.

00:10:07: Ja, also ja.

00:10:08: Also nur ich muss hier an der Stelle dann auch sagen dass ich bin etwas später dazu gekommen weil die der Philipp hat das gestartet und mein Co-Founder und die Geschichte ist entstanden um es quasi auch hier an dieser Stelle gerade zu rücken.

00:10:21: Der er selber ist Kölner und seine Mutter hat schon in den letzten fünfzehn Jahre immer im Kölners Süden untervermietet einfach.

00:10:28: Er hat drei Geschwister haben ein großes Haus in Kölnens Süden und das heißt da war immer die Idee Mama, du hast dir dieses große Haus auf Mama und Papa.

00:10:35: Also das sind tatsächlich Eltern die da zusammenleben ein paar.

00:10:39: Verbietet doch einfach die Zimmer und das macht sie jetzt schon seit fünfzehn Jahren immer an.

00:10:42: Studierenden aus dem Ausland kommen dann auch und wohnen dann da heraus ist dann auch die Idee entstanden, hey das kann man doch auch etwas professionalisieren und sich einfach mehr trauen.

00:10:52: Weil der Mama ist es dann auch so dass schon die Nachbarin und dann ist es irgendwie eine Freundin die sagt ach guck mal das kann ich mir auch vorstellen weil sie sind ja dann einfach Vorbilder und noch mehr diese Vorbilders schaffen um dann einfach mehr Leute sich trauen um einfach in diese schönen Gemeinschaften zu kommen und einfach auch den das Thema Wohnraummangel dann auch mit anzugehen.

00:11:12: und so sind wir dann quasi jetzt gestartet und haben in dem letzten Jahr in München da wahnsinnig viel gelernt.

00:11:19: Ja,

00:11:22: also im Grunde bin ich mal so gerade drüber nachdenke.

00:11:27: zum einen hör ich daraus ist ja ein bisschen so ein Musterbrechen im Kopf ne?

00:11:31: Ich brauche eine eigene Wohnung muss was eigenes finden und zu sagen man kennt ja wie geht es aber jetzt ganz gezielt generationsübergreifend das zu machen wer hat grad welche Ressourcen der braucht was und dass man darüber in Verbindung kommt und dann sagt Wenn wir in Gemeinschaft gehen, haben wir beide was davon und können uns gegenseitig unterstützen oder wie auch immer.

00:11:50: Und das andere, was ich mich gerade so gefragt habe ist oder dich Frage mal?

00:11:54: Was ist eure Beobachtung eurer Erfahrungen?

00:11:58: Was sich dadurch entwickelt also menschlich?

00:12:03: Ja, tatsächlich haben wir schon ganz schöne Geschichten.

00:12:07: Also wir können jetzt von den Geschichten die wir haben, die Wohnpartnerschaften, die es schon gibt

00:12:12: Zum Beispiel, also weil ich stelle mir die Frage.

00:12:15: Warum haben man manchmal Leute Angst?

00:12:16: Wenn ich jetzt jemandem einlade der bei mir wohnt da muss ich mich irgendwo mit mir aber auch mit dem anderen Menschen auseinandersetzen.

00:12:21: Ich muss darüber reden was ist mir wichtig Was möchte ich nicht?

00:12:25: Wie wollen wir dann umgehen?

00:12:26: wie wollen das umgesehen?

00:12:27: Also ist ja irgendwo für Menschen noch anstrengend dass sich jetzt da mich auseinander setze Dann lebe ich doch lieber alleine wenn ich es nicht brauche oder so.

00:12:33: Also was entwickelt sich denn auch Bei den menschen selber?

00:12:38: Ja also was ganz interessantes ist dass wir erst mal, das Besondere im ersten Monat entscheidet sich ja ganz vielen.

00:12:45: So dass man dann sagt wie wohnen wir zusammen?

00:12:47: Dass wir gerade bei den Vermietenden die das zum ersten Mal machen oder überhaupt einfach sagen kannst du nochmal ein paar Tipps und Tricks, dass wir da einfach auch was mit an die Hand geben, dass sie sagen so hey achtet darauf Du weißt, wo deine Bratpfanne hin muss und worum die Toilettenrolle hängen muss.

00:13:03: Das sind Dinge, die man direkt anspricht, dieses Miteinander kommunizieren.

00:13:07: Und einfach schauen was ist einem wichtig?

00:13:08: Natürlich ist der die Vermieter.

00:13:10: Die Vermietenden sind natürlich auch die Chefs im Haus.

00:13:13: Es ist schon wichtig, dass sie auch sagen und das dürfen Sie auch.

00:13:15: Was sind hier die Regeln?

00:13:17: Das stelle ich mir so vor.

00:13:18: Natürlich findet man auch immer Kompromisse.

00:13:21: Da sind wir dann in einem engen Gespräch.

00:13:24: Dass es am Anfang schon mal funktioniert.

00:13:26: Und die größte Sorge ist bei beiden Seiten dann die Privatsphäre, dieses so Sauberkeit-Einthema.

00:13:37: Auch darüber kann man sprechen aber Privatsphera ist ja ein ganz großer... Ja, so eine große Unbekannte.

00:13:44: Wie läuft das denn ab und bin ich privatsphäre?

00:13:46: Und da ist es ja interessant dass auch Menschen die mit diesen Sorgen zu uns kommen die dann aber sagen komme ich probiere einfach Dann wirklich sehr positiv überrascht sind.

00:13:55: also dass man einfach auch ganz klar sagt Ich habe hier Sind meine Grenzen oder dann auch nur Oma die sagt so ich möchte jetzt Bin jetzt irgendwie müde ich möchte gar nicht quatschen wenn irgendwie Die mieterin nach Hause kommt Und dass man da dann einfach auch miteinander kommuniziert und das klarstellt, sich darüber kennenlernt.

00:14:14: Jetzt bin ich im Bad, wenn man sich das Bad teilt oder in der Küche – es gibt aber häufig die, die zwei Bäder haben und das eh aufteilen ist unterschiedlich aber dass sich das relativ gut einfindet.

00:14:24: Also diese Sorge mit Privatsphäre oder nicht, dass man viel mehr beschenkt wird an schöner Kommunikation und an Menschlichkeit, dass das viel größer ist als Geschenk, als wirklich die Sorge vor, wie ist was mit meinem Bereich?

00:14:39: Weil der so ist unsere Erfahrung geachtet.

00:14:44: Sobald.

00:14:44: beide haben ja diesen Wunsch.

00:14:46: Das wäre zumal ich Tese gewesen, dass die Menschen dann quasi auch lernen ... sich ihrer Grenzen oder Bedürfnisse bewusst zu werden und darüber zu reden, damit es funktioniert.

00:15:00: Wenn's nicht passiert dann knirscht sie irgendwann.

00:15:02: Dann haben beide wieder die Ausgangslare, ne?

00:15:06: Absolut.

00:15:06: So wie es halt ist im Leben, dass wenn man nicht früh genug auch einfach kommuniziert und das lange irgendwie aushält und nicht drüber spricht dann weiß die andere Person natürlich auch nicht, dass da, dass ihr gewisse Grenzen überschreitet.

00:15:18: also das ist was wir dann auch... Deshalb machen wir auch dieses Thema Mediationen.

00:15:23: Also das ist einmal so dieser Anfang.

00:15:25: Wie ist das überhaupt so?

00:15:26: Wie komme ich jetzt in eine Gemeinschaft?

00:15:28: Und da sind wir an der Seite.

00:15:31: Wenn ihr Probleme habt, wir sind da an eurer Seite.

00:15:33: Ruckt uns an und dann ist es weil man sich vielleicht nicht so traut.

00:15:36: wie red ich denn jetzt mit ihr?

00:15:38: Weil sie stellt die Pfanne immer keine Ahnung nach rechts statt nach links oder so.

00:15:41: Ist jetzt natürlich ein bisschen banales Beispiel.

00:15:43: aber wenn irgendwie so Themen sind wo man wirklich sagt Ich weiß nicht wie ich das jetzt kommunizieren kann dass wir dann auch sagen hey melden Sie sich meldet euch und wir quatschen da kurz drüber.

00:15:54: Und wenn es wirklich nicht geht, wir wirklich sagen okay zwei Charaktere, die einfach das passt nicht oder auch die Person für sich sagt ich möchte das doch nicht.

00:16:03: Ich möchte wirklich nichts mit jemandem zusammenwohnen und es tut mir nicht gut, dass wir uns auch darum kümmern, dass die Person wieder auszieht, ne?

00:16:09: Dass man einfach... also wichtig ist uns traut euch!

00:16:14: Weil die Erfahrung in der Regel positiv ist.

00:16:17: aber auch die, die sagen ist nicht zu mich.

00:16:19: Auch das ist dann eine Erfahrung.

00:16:20: Also

00:16:21: immer die Wahrfreiheit hat.

00:16:22: Genau.

00:16:25: Wie in einem Mietvertrag drin ist als Vermieter sozusagen und dann den nicht mehr kündigen können.

00:16:30: Genau, das sind halt bei Untermietverträgen die sind natürlich auch nicht diesen Schutz in der Form, deshalb ist es eine andere Situation.

00:16:37: aber auch da immer miteinander sprechen.

00:16:38: Natürlich niemanden einfach auf die Straße setzen, das sagen wir natürlich auch ganz klar.

00:16:42: Aber da haben wir ja auch bisher sehr positive Erfahrungen, aber wir hatten schon die Erfahrung dass eine Person ausziehen musste weil sie auch einfach nicht funktioniert hat und da waren wir dann eben auch an der Seite von beiden Ja, er mieter und mieta.

00:16:58: Also ihr seid ja eine NGO, nicht gemeinnützig?

00:17:03: Nein wir sind eine GmbH.

00:17:06: Also auch keine G-GmbH sondern ganz normale Gmbh.

00:17:10: Das heißt mit Förderung ist ja für euch schwierig.

00:17:12: dann, also wie finanziert ihr euch?

00:17:15: Wahrscheinlich Vermittlung irgendwas.

00:17:17: Genau!

00:17:18: Also wir haben einmal eine Förderungen vom Bundeswirtschaftsministerium die Gemeinwohl... Wir sind eben ein gemeinwohlorientiertes Unternehmen.

00:17:26: Die Gemeinwohlorientierte Unternehmen fördert.

00:17:29: das ist ne relativ große EU-Förderung, die wir bekommen haben.

00:17:32: Die läuft jetzt schon seit anderthalb Jahren.

00:17:36: Das ist auf jeden Fall sehr spannend und in dem Zusammenhang davon können wir gerade so... Davon haben wir jetzt gerade unsere ganze Sichtbarkeit in München, die finanziert.

00:17:46: Also München hat davon profitiert.

00:17:48: So weil wir da jetzt ja... Wir haben schon über fünfzig Wohnpartnerschaften in einem Jahr.

00:17:51: also sind vor einem Jahr im Sommer mit der Plattform raus und haben da wirklich so quasi richtig gestartet.

00:17:58: Nichtsdestotrotz ist es auf eine Art und Weise organisch alles gewachsen.

00:18:02: Und so ist Flyer verteilt uns mal auf dem Marktplatz gestellt mit Seniorenvereinen, Sportvereinen einfach kommuniziert, weil auch gerade die älteren erreicht man eher Offline-Kommunikation auch, natürlich machen wir auch online Social Media und so.

00:18:16: Genau!

00:18:17: Und die Finanzierung ist so dass die Fair Mietenden bei erfolgreicher Match also wenn dann die Mieterin einzieht zahlen sie eine halbe Monatsmiete.

00:18:30: also die halbe Untermiete dieser Untermieten ist quasi für uns der erfolgreiche Match

00:18:37: über eine gewisse

00:18:38: Dauer oder?

00:18:39: Eine einmalig.

00:18:42: Also einmalig, das gibt nachvollgreifend Match und die Mieterin ist halt mal wegen fünfhundert Euro für das Zimmer.

00:18:46: Und dann kriegen wir zweitfünfzig ums Mal kurz auszurechnen so dass es unser Geschäftsmodell Das ist natürlich wächstes langsam.

00:18:57: Es ist schon so, dass wir nicht... es ist auch viel Beratung und wir stecken also Investierende jetzt gerade schon sehr rein.

00:19:05: Also auch wir als Gründer investieren da rein.

00:19:08: und gesagt mit der Förderung können wir uns ein bisschen... eine Mitarbeiterin und ein paar Studenten und so leisten.

00:19:17: Wir sind jetzt aber auch im Gespräch mit weiteren Städten, weil wir haben jetzt an München ganz viel gelernt.

00:19:23: Und das was sie jetzt tun ist dass wir mit Städtens sprechen und sagen so hey habt ihr Lust?

00:19:28: Wollt ihr das quasi neuen Wohnraum schaffen, kommt ihr mit.

00:19:32: Geht ihr mit uns mit zur Pilotstätte?

00:19:35: Die suchen wir gerade und reden auch gerade mit sehr vielen weil da eine große Offenheit gibt dass Thema wirklich auch direkt gesehen wird.

00:19:41: Das ist ein toller Hebel wo gegen Wohnraummangel und gegen Einsamkeit auch Altersarmut finanzielle Entlastung auch nachhaltig an manche städte es aus Nachhaltigkeit thema CO zwei Genau, muss ich allein auf den Quadratmeter anwohnen.

00:19:53: Was ist damit der CO-Zweiberlastung?

00:19:54: Gibt es Städte die da auch sehr stark hinschauen?

00:19:56: Wenige aber einige schon noch.

00:19:59: und genau mit diesem Thema erreichen wir gerade jetzt Städten und schauen jetzt wie wir dort in Zusammenarbeit vielleicht auch mit Unternehmen vor Ort Sparkassen, Kliniken, Pflegefachkräfte, die keinen Wohnraum finden teilweise können, Pflegerheime usw.. Genau, ihre Fachkräfte nicht halten weil Wohnraum fehlt.

00:20:20: Gerade bezahlbarer Wohnraum und so.

00:20:21: das sind ganz interessante Situationen.

00:20:24: und da sind wir mit einigen Städten gerade im Gespräch um dort dann quasi Visopiloten zu starten und zu sagen okay Wir sind jetzt in Dresden oder wir sind jetzt ins Augsburg Und jetzt laufen wir hier los und sind in einer tollen Partnerschaft und bringen quasi dieses Thema an den Markt.

00:20:43: Und gemeinwohl orientiert wird also eine gemeinwoll orientierte quasi anerkannt durch zum Förderprogramm, weil ihr ein gesellschaftliches Thema angeht wo es um Problemen gibt und sagt wir versuchen die Lösungen dafür zu werden.

00:20:56: Wir haben eine Lösung die wir jetzt

00:20:58: ausprobieren,

00:21:00: umsetzen gucken.

00:21:01: wie können wir das etablieren?

00:21:04: Absolut deshalb ist es so ein bisschen.

00:21:05: ja genau das Thema ist jetzt so so ein bischen dieses Politische Thema, jetzt reden wir mit Kommunen.

00:21:10: Die Kommunen sind da sind die Gelder super knapp.

00:21:12: also das ist ja bekannt dass da einfach in den Städten an allen Ecken und Enden die Gelda fehlen.

00:21:17: so das heißt jetzt gucken wir natürlich auch auf länderebene was es gibt dafür Möglichkeiten das das mit zu unterstützen Und am Ende wäre es eigentlich ein ist es ein bundespolitisches thema.

00:21:26: Das ist ja immer das was ich habe.

00:21:27: mich jetzt wirklich beschäftigen mich gerade sehr viel mit etwas was die die Bürgermeisterinnen und Bürgemeister irgendwie gerade tun und umsetzen müssen und nach Herausforderungen haben Städten, dass es immer so unfair ist.

00:21:41: Die wichtigsten gesellschaftliche Themen auf Kommunen-Ebene gelöst werden, die aber wirklich total knapp sind und das ist sowas wie wir.

00:21:54: Deshalb diese Bundeswirtschaftsförderung, die macht natürlich total Sinn vom Wirtschaftsministerium.

00:22:00: Die könnte natürlich sinnvoll sein, dass sowas auch bundespolitischer Ebene mit betreut wird.

00:22:07: Wenn ich dir zugehört habe, könnte ich ja auch denken nach dem Motto das was ihr jetzt macht sag ich mal.

00:22:13: Also jetzt aus einer Ecke können wir auch eine ganz normale Bürgerinitiative sein die so etwas macht.

00:22:17: also.

00:22:19: Könnte man ja auch sagen könnt ihr auch ne Aufgabe einer Kommune sagen dass sie sowas macht und sich darum kümmert um Wohnraum.

00:22:26: also ganz pragmatisch.

00:22:27: Jetzt ist aber so dass ihr die Idee hattet quasi durch den Philippe Du hast ihn kennengelernt, du mit deiner eigenen Situation und habt euch zusammengetan.

00:22:35: Okay das ist ein Projekt machen und ein Start-up.

00:22:38: Genau damit es sich halt trägt dann halt auch als eine GmbH irgendwo.

00:22:44: Und ich habe mich gerade gefragt jetzt ist ja die Idee zu skalieren auf andere Städte.

00:22:50: Jetzt bin ich hier Organisationsentwickler und fragt mich okay wie organisiert ihr das?

00:22:53: Weil wenn du in München sitzt oder ihr beide in Münchensitz und dann habt ihr was in Hamburg...

00:23:00: Ja klar, wir brauchen natürlich Partner vor Ort.

00:23:01: Keine Frage das ist natürlich also wir sind so die Wir haben quasi das ganze Backend, wir haben das System.

00:23:07: an der Stelle sind wir wie ein Gov-Tech Unternehmen.

00:23:09: Das heißt die ganze Plattform macht natürlich keinen Sinn.

00:23:13: Das was du sagst jede Stadt macht es für sich selbst gibt ja auch so wohnt für Hilfe Projekte und so da laufen hier auch so Dinge.

00:23:19: das ist dann aber wirklich sehr auf Hilfs Basis und das heißt, dass machen an die Studierendenwerke oder erst in den Studenten oder Studentinnen, die dann bei älteren Menschen wohnen, die auch wirklich Hilfe brauchen.

00:23:29: Wir bieten da ja noch mal was anderes an.

00:23:33: Das heißt, wir sind schon so angetreten zu sagen hey lass uns das lösen und dass nicht jeder kocht seine eigene Suppe.

00:23:38: Sondern lasst uns das einfach mögen dann bleibt es natürlich für die Stadt auch viel günstiger weil das selber aufzubauen ist.

00:23:43: schon da haben wir auch auch Kalkulationen die wir natürlich zeigen.

00:23:46: Jeder baut seine eigene Plattform und jeder hat sein eigenes System und seine eigene Kommunikation und so das können wir schon auch macht schon Sinn das zu skalieren und am Ende zu sagen Hey Wir lernen alle voneinander weil ich lerne jetzt gerade heute mit Mannheim spreche morgen mit Lübeck und übermorgen mit in Hamburg und usw.

00:24:02: dann ist das wahnsinnig spannend und wir lernen alle voneinander.

00:24:07: Das heißt, die bringen da ganz viel zusammen und es sind auch alle sehr dankbar, die noch eher sagen, ich finde es voll super dass ihr mit der Erfahrung kommt aus München und die und die Geschichten mitbringt und wir profitieren davon.

00:24:18: und im Endeffekt genau aber... Vor Ort brauchen wir dann schon eine Art Partner.

00:24:24: Wir haben zum Beispiel einen Verein in Essen, der schon sagt die könnten sich total vorstellen das mitzubegleiten als Vereinen weil sie auch zu diesem Thema wohnen und so die schon in diesem Thema unterwegs sind und die sagen dann okay wir machen das Wir schauen, dass wir vor Ort irgendwie die Reichweite bekommen.

00:24:40: Gerade offline und dann auch mit Weitern und Partnern, die dann quasi diese ganze Plattformen, die ganzen Plattformbetrieb mittragen, mit bezahlen.

00:24:48: Und dann entsteht da einfach eine Energie, die sich dann eben wenn es dann wächst ihr entsprechend ja selbst trägt.

00:24:56: Genau.

00:24:57: Also im Grunde also die gegebenen wirtschaftlichen Organisationsstrukturen und Formen, dies gibt Nutzen um halt dann gemeinwohl orientierte Themen zu klären.

00:25:08: und ich verstehe auch, eure Idee ist aus eurer Erfahrung heraus quasi eine Plattform zu bilden auf der anderen einsetzen können um halt dann an diesem Thema.

00:25:16: Also damit sie es nicht mit Ressourcen nochmal neu entwickeln müssen sondern dass es eine gibt was weiß ich wie ne Jobvermittlung wo mein Arbeitgeber Arbeitnehmer zusammenbringt bringt ihr halt Mieter die untermieten wollen oder Eigentümer die Untermieter haben wollen also letztlich bringt ihr immer unter mieter zusammen mit

00:25:34: genau

00:25:35: Und

00:25:37: wir lernen halt wahnsinnig viel da auch auf der Seite.

00:25:40: Das ist, ob das dann jemand eben die Herausforderung in... Gerade was das menschliche angeht sind den Göttingen nicht anders als in Dresden, ne?

00:25:48: Deshalb ist es total, total interessant.

00:25:51: Ja

00:25:52: ich finde ja auch dass das besondere bei diesem Thema weil hier geht's um Wohnen, du sagst ja Privatsphäre, was mir wichtig eine Sauberkeit also viel intimer irgendwo näher als jetzt ein Job oder wo ich distanziert habe und einfach was miete.

00:26:03: Und dann ist das meinste, sondern ich teile mir ja Raum wirklich ohne eine Grenze wie eine Wohnungstür in dem Sinne, was ja das nochmal spezieller macht.

00:26:12: also wo ich sage Das ist auch die Chance, wo Leute Fähigkeiten entwickeln können für den Gemeinschaft Leben zusammenleben.

00:26:19: Und ich hab mich gerade gefragt auch... Also das finde ich jetzt die spannende Frage.

00:26:24: Jetzt haben wir über das technische geredet so Geschäftsmodell im Sinne, wie sich dieses Projekt trägt.

00:26:30: Was bedeutet für dich dieses Projekt und diese Arbeit die du jetzt machst?

00:26:33: Und was erfüllt sich dadurch für Dich?

00:26:37: Also Purpose-Sinn fahre ich jetzt so ne?

00:26:40: Ja also ich finde dass die ja.

00:26:45: das ist einfach unsere Idee davon Menschen zusammenzubringen.

00:26:48: Das macht mich schon total zufrieden.

00:26:50: also jeder einzelne Geschichte die ich dann höre Da wohnt eine Alleinerziehende bei einer älteren Frau.

00:26:57: Es ist über drei Generationen unterstützen, die sich und das sind dann Dinge, die entstehen.

00:27:01: Die sind so wertvoll.

00:27:03: Die ältere Frau ist nicht einsam und kriegt ein bisschen Hilfe und junge Frau kann wirklich sehr günstig mitten in der Innenstadt von München wohnen.

00:27:11: Das finde ich irgendwie... Das sind so ganz tolle Geschichten.

00:27:14: oder auch eine Frau ist jetzt auch relativ aktuell nach eigentlich wo uns sie in Kassel mit ihrem Partner nach München gezogen hat auch was irgendwie einen günstigen Wohnraum gesucht, weil ihre Tochter die wiederum in München lebt aber irgendwie pflegebedürftig ist also so dass sie sagt sie kann aber nicht bei ihr wohnen und wohnt dann jetzt aber hat aber jetzt bezahlbares Zimmer und kann sich das so überhaupt erstmal leisten.

00:27:33: Das sind schon alles immer so ganz ganz besondere Geschichten.

00:27:36: oder der junge Syrer der auch an Münchner Stadtrand einfach wohnt beinahe älteren Dame der selbst eher introvertierter ist und gar nicht in eine Artie-People-WG ziehen möchte sondern es auch mag sich zurückzuziehen matisch zu studieren.

00:27:50: So ist natürlich so diese Vorstellung, die man hat.

00:27:53: also da ist ja auch jeder... Also das sind alles so Geschichten, die mich dann total zufrieden machen.

00:28:01: Ich sehe okay, man gibt was mit und es entstehen einfach ganz wunderbare Begegnungen und das finde ich schon toll!

00:28:13: Was ich raus höre, dass sich das verbindend Zusammenbring von Menschen begeistert?

00:28:19: Ja, genau.

00:28:22: Wenn Menschen sich finden und dann ins Miteinander kommen.

00:28:28: Ist ja auch das, was mich bewegt.

00:28:30: Also der Podcast hier für mehr Mitten an Stadt gegeneinander.

00:28:32: Weil man könnte auch sagen es gibt noch teure Wohnraum die Alten sitzen da auf ihren Steinschlössern oder sind nur noch investiert und vermiedelt und das ist dann eine ganz andere Perspektive zu sagen hey es gibt dem Wohnraum.

00:28:45: also wie kommen wir ins Miteinander statt ins Gegeneinander?

00:28:48: Dass es nicht eine Konkurrenz ist sondern letztlich Ja wie gehen wir mit dem Raum um?

00:28:53: lasst uns mal über den Raum sprechen.

00:28:57: Ja, total und gleichzeitig auch trotzdem irgendwie frei.

00:29:00: Also mir selbst auf Freiheit und Eigenentscheidung total wichtig.

00:29:04: Deshalb das neunzig Prozent derjenigen die den Wohnraum haben werden es nicht machen ist uns schon klar.

00:29:10: Das heißt man wird immer die hören, die sagen so ob Gottes willen.

00:29:13: So sind auch bei uns schon eher Frauen.

00:29:17: also neunzig Prozent unserer aktuellen Zahlen sind vermietende also Vermieterinnen so die dann einfach auch eher offener sind.

00:29:25: So, also unsere Erfahrung.

00:29:27: Mal schauen wir sind ja auch am Anfang unserer Reise mal schauen sich das auch weiterentwickelt ob sich dann Männer herzlich willkommen traut euch macht die Stadt verbessert die Statistik.

00:29:35: vielleicht liegt es ja auch daran dass Frauen durchschnittlich länger leben und dann vielleicht immer alleine sind.

00:29:40: Das stimmt schon das ist natürlich sind das dann auch die sind das auch die Gegebenheiten keine Frage.

00:29:45: nichtdestotrotz war ich letztes bei der Veranstaltung auch in so wo dann die älteren Frauen in der Kommunikation wirklich offener waren als die Männer, so dieses Eier.

00:29:55: Also das war wahrscheinlich schon auch eine Erfahrung.

00:29:57: aber ich lasse mich da auch gerne von was anderen überzeugen.

00:30:07: Was war jetzt nochmal deine Frage?

00:30:09: Ich weiß nicht, ob ich eine konkrete Frage sonder das eigentlich so dieses miteinander ist.

00:30:12: genau du hast darüber gesprochen.

00:30:14: Dass ja dass ihr auch freiwilligkeit und freiheitlich ist und genau und das ist halt zehn prozent jetzt gleich mal von den Betroffenen oder die unsichtbaren rauben haben machen.

00:30:25: Genau, mir ist es wichtig auch in unserer Kommunikation.

00:30:27: Das ist wirklich dass ich niemand irgendwie schämt oder denkt so Gott Ich will das aber nicht sondern dass auch das völlig in Ordnung ist dass Es wirklich ein Angebot ist und denen das zu geben die auch sagen ich möchte dass sich wünschen wir das Und das bietet mir mehr wert weil wenn man für sich sagt ich brauche das gar nicht Oder ich habe vielleicht auch so viel Kontakt mit meinen eigenen mit meinem eigenen Enkelinne Die sind ständig da und so ich brauchte mich bin so im guten kontakt alles gut das ist ja dann auch wunderschön.

00:30:49: Sondern es ist eben angeboten für die die sich das einfach noch zusätzlich Wünschten und das vielleicht auch nicht so haben im Alltag und da dann einfach genau diese Möglichkeit in Anspruch nehmen zu können.

00:31:00: Das ist mir irgendwie immer sehr, sehr wichtig das auch zu sagen.

00:31:03: Genau also das ist einfach ein... Ihr habt gesehen durch eigene Erfahrung dass es für euch persönlich funktioniert beim Philipp mit seiner Eltern bei dir jetzt da in der Gemeinschaft Und das ist die Idee ist ja, hey für uns hat's funktioniert.

00:31:19: Als Angebot würde ich das auch machen, wir können euch zeigen wie es geht und euch zusammenbringen mit Leuten.

00:31:25: Und keine Pflicht, wie es ja im politischen Themen gerne immer dann so schnell interpretiert wird sondern eine Möglichkeit des Handelns, was man machen kann wenn man möchte.

00:31:37: Genau!

00:31:37: Das ist natürlich für die Städte einfach ein weiterer Hebel auch Wohnraum zu schaffen.

00:31:43: Was ist mit dem ganzen Bestand?

00:31:46: Was kann man da machen?

00:31:47: Und wie können wir einfach Menschen zusammenbringen.

00:31:50: Genau, deshalb ist es ganz spannend dass die Städte auch sehr offen sind und das aussehen weil sie haben ja auch einen Auftrag einfach Menschen in Wohnraum zu bringen und Wohnraum to schaffen.

00:31:58: Da sind wir einfach ein kleiner feiner aber eben auch sehr sympathischer Hebeln.

00:32:08: Ja, danke fürs Teilen der Geschichte oder Ist ja nicht Geschichte, sondern es ist gerade am Entwickler entstehen.

00:32:21: Aber von eurem Projekt zu erzählen in Gemeinschaft und was gibt's noch?

00:32:28: Gibt es noch etwas, was du noch sagen möchtest?

00:32:31: Das ist eine meiner fraglichen Richtung.

00:32:33: Ende Stelle

00:32:35: also eine Sache die auch noch spannend ist, wenn wir mal auf diese Zahlen oder diese ganzen Statistiken schauen das natürlich das Thema Einsamkeit einfach groß ist.

00:32:44: Das habe ich jetzt vielleicht noch nicht so viel erzählt, aber das ja auch quasi so.

00:32:51: Menschen die nicht einsam leben sondern einfach in Gemeinschaft leben.

00:32:56: Einfach viel später z.B.

00:32:57: Pflegebedürftig werden.

00:32:58: Das sind einfach auch Sozahlen.

00:33:00: Die sind auch bekannt.

00:33:01: Es ist alles bewiesen so dass das Einsamkeit krank macht wie fünfzehn Zigaretten am Tag und das auch Geschichten die wir jetzt schon bekommen.

00:33:10: Die Einsamkeit der jungen Menschen, das ist ja auch ein großes Thema.

00:33:14: Mittlerweile gibt es jetzt auch viele Forschung zu.

00:33:18: dass die sogenannte Gen Z sich sehr einsam fühlt, viel einsamer als Generationen vorher.

00:33:24: Sonst ist alles so nach Covid wieder auf den gleichen Stand gekommen in den unterschiedlichen Altersklassen wie man sieht.

00:33:30: So und zu viele Prozent, die sich einsamt fühlen bei diesen jungen Menschen sind es einfach immer noch sehr hoch, ist sehr hochgeblieben.

00:33:36: Und da haben wir auch schon so Rückmeldung von jungen Menschen, die sagen ich ziehe jetzt neu nach Berlin Ich wohne mit einer älteren Dame zusammen, das ist irgendwie voll voll schön.

00:33:47: Und so komme ich jetzt erstmal an, als wenn ich jetzt irgendwie in so einer keine Ahnung übertreuerten Schuhschachtel wohne und da im Winter in Berlin sitze.

00:33:56: Das heißt das sind schon ganz spannende Geschichten ein.

00:33:59: also auch auf der jüngeren Seite man schaut immer so nach den Arme oder den vielleicht eher einsammeren älteren Menschen, aber das ist gar nicht so unbedingt nur der Fall.

00:34:08: Sondern auch da, dass auch gerade jungen Menschen auch ein Zuhause zu bieten.

00:34:12: Das ist auch für viele Ältere eine Art Purpose.

00:34:15: So sagen hey, da kommt jetzt jemand, die ist neu in der Stadt, der kann ja irgendwie die Stadt zeigen oder irgendwas erzählen und dir einfach ein Zu Hause geben.

00:34:22: Auch international.

00:34:24: wie ne junge Mexikanerin, die nach München zieht und ich spreche eh so bisschen Spanisch oder hab Lust da irgendwie... Da diesen quasi diesen kulturellen Austausch zu haben, das sind auch ganz tolle Momente.

00:34:35: Und das finde ich irgendwie auch so schön einfach da auch immer hinzuschauen.

00:34:39: was ist mit den jungen Menschen die vielleicht auch nicht nur sofort hadimäßig unterwegs sind sondern die auch Rückzug brauchen und auch erstmal gut ankommen.

00:34:49: Genau dadurch eine direkte Anbindung erhalten.

00:34:53: Genau, das ist ja schön.

00:34:55: Und ich möchte noch sagen dass wir nur damit das vielleicht sind nachher Fragen die sich zuhörende noch stellen Wir sind bisher halt in München, Köln und Berlin aktiv.

00:35:04: Also auch das so weil dann manche da haben dann teilweise kriegen wir eine Anfragen aus Ingolstadt oder jetzt haben wir schon einen aus Sizilien.

00:35:11: Was ist das?

00:35:13: Das heißt, wir können nicht einfach so in den Städten das machen Weil wir brauchen immer beide Seiten und es ist für uns ein ganz schöner Kraftakt können wir das nur so städteweise ausrollen.

00:35:25: Und wenn natürlich jemand sagt, ich will das unbedingt für meine Stadt und guten Kontakt zu Oberbürgermeister oder Überbürgmeisterin

00:35:32: hat,

00:35:33: dann ist es natürlich cool weil wir können das natürlich machen aber brauchen einfach einen Support in der Stadt um dort dann einfach damit deine Energien steht und wir sagen so klar wir sind offen für alle die da Lust drauf haben und dass es irgendwie echt total... Da ist gerade viel möglich.

00:35:47: Wir müssen das auch so langsam ausrolln.

00:35:50: Ich hab jetzt zwei Sachen gehört.

00:35:51: Das eine ist, was du gesagt hast, das einfach Offenheit einlädst nicht?

00:35:56: Also Offenheiten, eigene Bilder, Gedanken die man hat, so und so würde es sein könnte es sein wenn ich das mache aber da ganz offen zu sein dass es meistens ja dann ganz anders kommt als man sich denkt und positiv überrascht ist so klingt es für mich.

00:36:12: Und das andere ist, dass ihr halt Anfragen schon von verschiedenen Ständen kriegt ihr in drei unterwegs seid Und wenn Städte das machen wollen, dass ihr dort halt Ansprechpersonen braucht, Kooperationspartner die dann heute vor Ort quasi vorbereiten können oder die Spräche organisieren können.

00:36:28: Also Quasi Dessenz On organisiert, weil das könnte ja nicht leisten.

00:36:33: Genau.

00:36:34: Ja, wir brauchen schon Partner vor Ort und man möchte auch, jetzt haben wir gerade mit Freiburg gesprochen da will man vielleicht auch so ein bisschen diesen badischen Einschlag oder sowas.

00:36:42: Dass man auch wirklich sagt hey das ist auch wirklich von der Stadt und es hier sind die Menschen die verstehen uns.

00:36:48: Ja, wir können das natürlich dann nicht irgendwie... Das ist uns schon wichtig.

00:36:51: Dass es auch diesen Lokalkolorit hat und so.

00:36:53: Und wir sind eigentlich dann quasi das System im Hintergrund, dass alles ermöglicht.

00:36:57: Ihr könnt euch quasi auf die Plattform konzentrieren als eure wesentliche Dienstleistung dann quasi.

00:37:02: Genau.

00:37:02: Und was weiß ich?

00:37:04: Orientierung Information usw.

00:37:06: Und macht es dort wo ihr lebt nicht?

00:37:10: Wenn andere das nutzen wollen, dann ist das das Angebot von euch.

00:37:12: also jetzt auf der Dienstleister oder Kommunen Ebene.

00:37:17: Genau, so läuft das in den anderen Städten.

00:37:19: Also sowas wie München-Berlin-Kölner testen wir halt total viel weil wir da einfach... also wir haben selber Kölner Wurzeln und deshalb kennen wir uns im Köln gut aus.

00:37:27: So Berlin haben wir irgendwie schon einen Art Partner und in München sind wir halt genau.

00:37:31: Und deshalb sind es jetzt mal die drei Städte wo wir testen und ganz viel lernen.

00:37:37: Ja ja genau ich glaube irgendwie sind wir dann durch.

00:37:40: ist mein Gebauch gefügert oder?

00:37:44: Ne, wenn das irgendwie, wenn es für dich passt.

00:37:47: Also so bin ich jetzt fein.

00:37:49: also ich glaub' ich hab ja sehr viel erzählt

00:37:52: und... Ja genau!

00:37:53: Alles, alles... Wie siehen?

00:37:56: Wenn das soweit das war was gehört werden möchte und das ist was Dich bewegt, ist meine letzte Frage immer wie war's für Dich beim Empathie-Schinker Und wie gehst Du raus?

00:38:11: Ja, ich bedanke mich erst mal dass du mich eingeladen hast dabei zu sein und ja fand es voll schön meine Geschichte zu teilen.

00:38:19: Also ich finde das wir also mit in Gemeinschaft auch ein klein bisschen die Gesellschaft verändern.

00:38:28: Und ja und alles was ist.

00:38:30: also jeder der da irgendwie von hört und vielleicht ein bisschen mitwirken möchte freut mich natürlich total und ich freue mich auch dass Du das interessant findest und dass das ermöglicht sagst hey das war so drüber gesprochen werden kann.

00:38:43: Ich habe ja die Philosophie, dass alles was einen Menschen bewegt etwas ist, was es wert ist gehört zu werden.

00:38:49: und in der letzten Folge war das Thema Menschlichkeit.

00:38:51: und da sagte die Iris ich glaube jedes Lebewesen hat einen guten Grund und eine Aufgabe.

00:38:57: warum sie da ist und hier ist es deine ist jetzt anscheinend gerade im Gemeinschaft Leben zu ermöglichen und dadurch ein gemeinvolorentes Thema zu klären.

00:39:05: und das halt in diesem Fall immer unternehmerisch muss ja nicht immer ehrenamtlich sein, sondern wenn sie es selber trägt.

00:39:13: Insofern sind die Themen für mich immer wert und ich bin immer neugierig was ist das Thema?

00:39:18: Was den einzelnen Menschen bewegten?

00:39:20: Das ist halt dein Ziel!

00:39:23: Und

00:39:23: in diesem Sinne danke ich dir dass du mit mir geteilt hast, dass dich nämlich in Gemeinschaft leben bewegt und dir wichtig

00:39:31: ist.

00:39:32: Danke dir lieber Sebastian und freue mich auf den Podcast.

00:39:39: Das war Episode hundred und zwanzig.

00:39:42: Wenn dir der Podcast gefällt, dann folge und bewerte ihn und teile ihn mit deinen Freunden in den Sozialmedien!

00:39:47: Und wenn du mit etwas gehört werden möchtest oder mir ein Feedback geben magst, dann schreib mehr an podcastatempartyschenker.de In diesem Sinne bis in zwei Wochen.