#119: Radikale Selbstverantwortung für mein Leben

Shownotes

„Wir suchen viel zu viel im Außen und sollten Anfangen mehr mit dem Inneren in den Dialog zu gehen.

Ausschlaggeben war für mich selbst die Erkenntnis, wie wertvoll die eigene Gesundheit ist, am eigenen Köper zu fühlen zu spüren, was das bedeutet, wenn man sich krank fühlt.

Ich war 17 Jahre lang Patientin, ich hatte diverse Autoimmunerkrankungen und gegen Ende meiner Patientinnenlaufbahn, nenne ich das mal Scherzes halbe, obwohl es eigentlich echt nicht witzig war, stand eben wirklich 27/7 schmerzen."

Nicole erzählt, wie sie nach 17 Jahren Krankheit entschieden hat, radikal die Selbstverantwortung für ihr Leben zu übernehmen und wie sich dadurch ihre ganzes Leben verändert hat.

Sie teilt ihre große Vision für das Gesundheitswesen und wie sich durch proaktives Gestaltern ihr eigenes Leben transformiert hat.

Im Dialog sprechen wir darüber, wie wir selbst diese Entwicklung zur Selbstermächtigung, Selbstliebe und Selbstwirksamkeit erlebt haben.

Vielleicht inspirieren wir dich dadurch Selbstverantwortung für dein Leben zu übernehmen.

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

Mehr über Nicole kannst du hier erfahren: https://www.linkedin.com/in/nicolereiss/

Wenn du selbst mit etwas gehört werden möchtest, Fragen hast oder mir ein Feedback geben magst? Dann erreichst du mich unter: podcast@empathieschenker.de

Music by Scott Holmes https://scottholmesmusic.com/tracks/storybook/ https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/inspiring-background-music/storybook

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir suchen viel zu viel im Außen und sollten anfangen mehr mit dem Inneren in den Dialog zu gehen.

00:00:07: Ausschlaggebend war für mich selbst die Erkenntnis, wie wertvoll die eigene Gesundheit ist am eigenen Körper zu fühlen, zu spüren was es bedeutet wenn man sich eben krank fühlt.

00:00:19: Ich war siebzehn Jahre lang Patientin.

00:00:21: ich hatte diverse Automoneerkrankungen gegen Ende meiner Patientinnen-Laufbaden, wenn ich das mal scherz, bis halber.

00:00:28: Obwohl es eigentlich echt nicht vierzig war stand eben wirklich vierundzwanzig Sieben Schmerzen.

00:00:52: Hallo und herzlich willkommen zum Empathie Schenker dem Podcast für mehr gegenseitiges Verständnis in unserer Gesellschaft.

00:01:00: Mein Name ist Sebastian Kremser Und Ich höre meinen Gästinnen und Gästen zu um zu verstehen was sie bewegt.

00:01:09: Heute höre ich Nicole zu.

00:01:10: Sie erzählt, wie sie nach siebzehn Jahren Krankheit entschieden hat, radikal die Selbstverantwortung für ihr Leben zu übernehmen und wie sich dadurch ihr ganzes Leben verändert hat.

00:01:21: Sie teilt ihre große Vision für das Gesundheitswesen und wie es sich durch proaktives Gestalten ihr eigenes Leben transformiert hat.

00:01:28: Im Dialog sprechen wir darüber, wie wir selbst diese Entwicklung zur Selbsermächtigung, Selbstliebe und Selbstwilligsamkeit erlebt haben!

00:01:35: Vielleicht inspirieren wir dich dadurch, selbst Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.

00:01:40: Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!

00:01:44: Hallo und herzlich willkommen heute zum Podcast Empathie Schenker.

00:01:47: Nicole – auch an Dich wie immer die Frage was ist das, was Dich bewegt?

00:01:52: Das Thema dass Dir wichtig ist.

00:01:55: Hallo lieber Sebastian, vielen Dank für die Einladung.

00:01:57: ich freue mich schon sehr und die Auswahl eines Themas war für mich gar nicht unbedingt so einfach weil es sehr viele Themen gibt, die mich beschäftigen Und ich habe mich entschieden, heute über das Gesundheitswesen zu sprechen und warum es mir so wichtig ist.

00:02:11: Und ich mir selbst die Missionen gegeben habe meinen Beitrag zu leisten, das Gesundheitsleben zu transformieren.

00:02:19: Das Thema, dass nicht bewegt ist das Gesundheits-Wesen?

00:02:22: Und jetzt bin ich in Neugierig.

00:02:24: Warum ist dir das wichtig?

00:02:26: Darüber möchtest du ja sprechen hast du gerade gesagt.

00:02:30: Ja genau!

00:02:31: Ich hab eine sehr lange persönliche Geschichte.

00:02:35: Ich war sehr, ich war selbst sehr lange Patientin in diesem Gesundheitswesen.

00:02:40: Hat mich da sehr intensiv durchbewegt und bin mittlerweile seit Jahrzehntausend neunzehn auch professionell unterwegs im Gesundheitswesenden vor allem im Media-Bereich mittlerweile auch in der Weiterbildung und an hoffentlich noch viel mehr Stellen in der Transformation Und ich möchte diese Perspektiven zusammenbringen.

00:03:00: Ich weiß wie tatsächlich viele Menschen leiden weil ihnen nicht geholfen wird oder nicht ad hoc geholpen werden kann.

00:03:07: Und da meine ich nicht nur PatientInnen, sondern auch die Menschen in diesem System Arbeiten ziehen unglaublich großes persönliches Anliegen.

00:03:16: Also du warst selber betroffen bezüglich des Gesundheitswesen?

00:03:19: Weil du lange Patientin warst?

00:03:21: Richtig!

00:03:23: Ich habe jetzt gehört.

00:03:23: dir ist es wichtig den Menschen in dem System Gesundheitswiesen arbeiten zu helfen

00:03:32: und

00:03:32: wie kommt's... dazu konkret?

00:03:35: Also was ist das, was dich am Gesundheitswesen bewegt?

00:03:41: dass du dich damit beschäftigst und dir deine Vision gegeben hast.

00:03:44: Was ist die?

00:03:47: Ich denke ausschlaggebend war für mich selbst die Erkenntnis wie wertvoll die eigene Gesundheit ist an eigenen Körper zu fühlen so spüren was es bedeutet wenn man sich eben krank fühlt.

00:04:00: Ich war siebzehn Jahre lang Patientin, ich hatte diverse Autoimmunerkrankungen.

00:04:05: Nahrungsmittel ohne Verträglichkeiten und gegen Ende meiner Patientinnen-Laufbahn, wenn nicht das mal scherz ist halber, obwohl es eigentlich echt nicht witzig war, stand eben wirklich vierundzwanzig Sieben Schmerzen.

00:04:18: Ich habe keine fünf Lebensmittel vertragen und es ging drei Jahre so und es war wirklich eine große Herausforderung ohne Begleitung das irgendwie zu schaffen.

00:04:27: Ich hatte mich entschieden, ich weiß noch genau das Wartum.

00:04:31: Ich habe mich entschieden zwischen dem Jahr zweizehntausend und zweizehnundneunzehnten nachdem das alles irgendwie nicht so gut funktioniert hat auch mit der Diagnostik auf eigene Faust zu versuchen und habe mich durch ganz viele verschiedene Dinge die ich gemacht habe wieder zurück ins Leben gekämpft konnte mein Masterstudium fertig machen, konnte direkt wieder arbeiten gehen nebenher und so.

00:04:51: Das war wirklich sehr erfüllend für mich und habe dann auch im Jahr darauf angefangen Menschen zu begleiten ja auch so wie ich zuvor durch das Gesundheitsnetz gefallen waren, die quasi arbeitsunfähig waren, denen es wirklich sehr schlecht ging.

00:05:04: Die keinen Nahrungsmittelvertrag haben, die sehr viel Schmerzen hatten.

00:05:07: Ich habe mich entschieden diesen Menschen zu helfen und sie zu begleiten und habe dann angefangen noch mehr zu professionalisieren vor allem auch nach dem Masterstudium.

00:05:17: Wenn jetzt in der Führungsposition habe ich echt ein paar sehr, sehr coole Projekte am Laufen und ich möchte einfach diese Punkte miteinander verbinden.

00:05:24: Und ich hab eben auch gesehen wie schwierig es ist für Menschen im Gesundheitswesen also wieder arbeiten... ...und unter welcher Hingabe, unter welchen Rahmenbedingungen die auch unter der großen Belastung ihrer eigenen Gesundheit da alles geben jeden Tag?

00:05:43: Ich hab eine Frage!

00:05:45: Vielleicht hab ich das nur falsch verstanden.

00:05:46: Du hast gerade einfach so gesagt, ja meine siebzehn Jahre Patienten laufbaren.

00:05:52: Das hört sich an ein bisschen wie ich habe ein siebzen Jahre einen Job und dann entscheide ich mich den Job zu kündigen.

00:05:58: Und das hat sich für mich angehört.

00:06:00: wie nach siebzig Jahren hab ich dann gedacht Ich habe keine Lust mal krank zu sein.

00:06:03: Ich habe da entschieden ich werde gesund also was spitz gefragt.

00:06:08: Das hast du sehr schön sehr schön aufgegriffen sehr schön überspritzt.

00:06:12: Tatsächlich war es schon ein Stück weit so, ich habe nach siebzehn Jahren für mich aufgegeben weiter Diagnostik zu machen.

00:06:19: Weil wenn du suchst wirst du eigentlich immer irgendwas finden.

00:06:22: Es gibt nicht sowas wie hundertprozent Gesundheit.

00:06:25: Jeder von uns hat irgendwann mal irgendetwas und wenn's nur eine Paprika-Unverträglichkeit ist die dann blutnachgewiesen werden kann man wird immer irgendwas kleines finden.

00:06:35: Gerade wenn wir uns die Belastung mit Toxin anschauen gerade eben in Großstädten im oberen Raum.

00:06:42: Und für mich... Ich hatte einen Termin, ein sehr desaströsen Termin.

00:06:47: Für mich, August twelften, zwei tausend achtzehn.

00:06:51: Da haben wir über eine Diagnose gesprochen.

00:06:52: Experte und ich und er hat mich dann nach zehn Minuten, nachdem ich zweieinhalb Stunden auf den Termin gewartet hatte und monatelang davor hat mich aus dem Raum gebeten und meinte so, ja sieht so aus.

00:07:03: Es hätten Sie irgendwie ihr Protokoll nicht eingehalten als würden wir ständig die falschen Lebensmittel konsumieren also unten anderer Patienten der dieselben Symptome und Diagnosen hat.

00:07:12: wie wieder hat es in einem halben Jahr wieder auf die Kette gekriegt.

00:07:15: Also gucken Sie doch bitte daheim noch mal alles durch ihre ganzen Lebensmittel und Kosmetika.

00:07:21: Und dann habe ich zwei Tage lang überlegt ob das für mich überhaupt so weitergehen kann in diesem Leben wie das überhaupt weitergehen soll und habe dann für mich entschieden radikal, dass alles in meine eigenen Hände zu nehmen oder nicht mehr abhängig zu machen von weiteren Diagnostik.

00:07:37: Und dann so sagen hey ich gucke jetzt, dass sich mein Körper helfe und kämpfe nicht mehr gegen meinen Körper sondern arbeite mit ihm zusammen.

00:07:48: Also quasi ich hab entschieden aus da auszusteigen und meinem Körper zuzuhören.

00:07:52: was er mir eigentlich sagen will?

00:07:53: Richtig!

00:07:57: Und vorher war es für dich so, dass du von Arzt zu Arzt gelaufen bist.

00:08:01: Dich wie du gerade sagst hat das in die Abkriegkeit gegeben hast von dem was sie diagnostizieren?

00:08:06: Ja richtig!

00:08:07: Und dann war dieser Achtte zwölf bis zum Jahrzehnt für dich.

00:08:10: jetzt reicht's mir und entscheide ich über die Selbstverantwortung.

00:08:16: Was hat sich dadurch verändert?

00:08:18: Alles!

00:08:20: Okay, jetzt bin ich hellhörig.

00:08:25: Ich habe natürlich in der Zeit, an der kranke schrieben war für mein masterstudium mir schon sehr viele fähigkeiten angeeignet sehr viele ressourcen aufgebaut achtsamkeit und so weiter.

00:08:35: also als ein beispiel wenn es dir wirklich schlecht geht du verträgst keine nahrungsmittel das ist einfach hungerdoss aber auch hunger.

00:08:41: nach dem leben fängst du an schöne dinge überall zu sehen.

00:08:45: Und wenn es nur ein Blatt ist, was vom Baum fällt oder wie sich die Äste im Wind bewegen oder wie die Vögel zwitschern und singen... Du warst da wirklich Kompetenzen auf nichts?

00:08:56: So trotz finde ich hat sich mein Blick auf die Welt radikal verändert.

00:09:01: auch so ein Thema Ownership Verantwortung.

00:09:04: Ich übernehme seither wirklich radikal für alles Verantwortung vielleicht mal ein bisschen zu viel auch hier unter aber ich frag mich immer Was ist mein Anteil an dieser Situation?

00:09:14: Was kann ich tun, um eine Situation zu verbessern und zu verändern.

00:09:17: Ich sehe mich nicht mehr als Objekt irgendwie in einem System, sondern ich übernehme komplett die Mündigkeit, das eigenverantwortliche Treiben von Themen.

00:09:28: Ich übernehbe komplette Verantwortung über meinen

00:09:30: Leben.".

00:09:31: Und dadurch hat sich alles verändert!

00:09:33: Das Leben schmeckt ganz anders, Nahrungsmittel schmecken ganz anders... ...ich erlebe und lebe ganz anders als noch davor.

00:09:42: Kann es sein, dass dann sowas was vorher vielleicht Ängste waren auf einmal zu so einem Abenteuer

00:09:48: werden?

00:09:49: Ja absolut.

00:09:51: Ich bin auch gerade... ich bin jetzt über ein Jahr selbstständig und ich bin grade in einer sehr explorativen Phase und ich liebe es neue Dinge auszuprobieren.

00:09:58: Ich liebe es die Dinge zu tun, die ich davor nicht getan habe.

00:10:01: Ich liebe es auch aus meiner Komfortzone rauszugehen Dinge mal zu testen, mal auszuprobieren.

00:10:09: Ein Beispiel linked in Visibilität auf LinkedIn also ganz viele Dinge die echt unkomfortabel sind für mich vielleicht auch wegen meines Persönlichkeitsprofis.

00:10:17: und so gehe ich jetzt dann alles ran.

00:10:18: Ich bereite es natürlich gut vor.

00:10:19: man kann nicht sagen mit dem Kopf durch die Wand aber ich habe wirklich eine irre Lebenslust.

00:10:29: ist das so nach dem Motto?

00:10:31: Also vor dem Dezember Ja, ich kann nichts essen.

00:10:37: Ich hab Schmerzen und mir geht's schlecht.

00:10:39: Ich geh zu Experten von denen ich mir hoffe, dass sie mir helfen.

00:10:43: Also da war immer diese Abhängigkeit und das hat alles nicht geholfen.

00:10:46: Und dann war dieser Schiff dort so eine Aufmerksamkeitsverschiebung von was ist... also mir geht es schlecht?

00:10:54: Was ist alle schlecht?

00:10:55: und wie es mir geht?

00:10:56: Zuhin oder aus dem Mangel heraus in die Fülle bei dem was isst, was geht denn eigentlich?

00:11:04: kann man schon durchaus so sagen.

00:11:06: Deswegen meinte ich ja, es ist echt so eine Veränderung in meiner Einstellung und mein Mindset in der Art und Weise, ich lebe... Ich hatte davor, ich glaube, ich wollte davor immer reparieren.

00:11:18: Ich wollte mir anschauen also gegen die Krankheit was kann ich dagegen tun?

00:11:22: Es muss doch eine Lösung geben!

00:11:24: Ich bin ein sehr lösungsorientierter Mensch, habe Lösungen gesucht und mich dadurch wie du sagst in der Abhängigkeit begeben, je einfach für mich überhaupt nicht positiv war, nicht konstruktiv.

00:11:36: Und ich glaube auch heute, dass es eben nicht diese hundertprozent Gesundheit gibt.

00:11:41: und ich glaube, auch es gibt Lebensumstände, Rahmenbedingungen die uns besser oder schlechter fühlen lassen.

00:11:47: für mich war's aber wirklich der Weg zu mir selbst, der Weg zur mehr Selbstbestimmung, zur Selbstwirksamkeit.

00:11:55: Und vermutlich auch selbst Annahme, oder?

00:11:59: Ach das ja schöner Punkt!

00:12:03: Auch ein schönes Thema, also wir sind hier alle, würde ich mal mutmaßen nicht perfekt und ich persönlich mag in anderen Menschen sehr gerne wenn sie nicht perfekt sind.

00:12:12: Ich mag es, wenn auf der einen Seite im Gesicht ein Grübchen ist, dann auf der anderen Seite nicht oder wenn man gewisse Sätze mit einer gewissen Internation ausspricht, ich mag bei anderen Menschen Dinge die eben atypisch sind und ich habe gelernt das bei mir auch lieben zu lernen.

00:12:27: Ja, genau.

00:12:28: Ich wollte gerade fragen was liebst du denn an dir?

00:12:30: Wenn du das an anderen Leuten magst, spektriere bei ihm selber, ne?

00:12:33: Ja richtig!

00:12:34: Richtig und wie du sagst der Punkt mit der Fülle denke ich ist auch ein sehr wichtiger.

00:12:43: Du hattest nämlich auch grad gesagt naja perfekt sein.

00:12:45: die Frage ist ja dann was ist überhaupt perfekt und wer definiert es?

00:12:52: Und wenn du in einem System gehst was seine Rahmenbedingungen hat und definiert was gesund ist Dann ist für mich auch immer die frage Also ich bin immer ein Beispiel.

00:13:05: Ich hab, das ist schon zwanzig Jahre her also eigentlich schon vorm zwanziger Jahre her da wurde bei mir zu hohe Kohlesterien festgestellt man hat mir Medikamente gegeben.

00:13:13: Zehn Jahr später habe ich die Medikamente nicht mehr genommen und nehmen sie bis heute nicht und braucht es ja auch nicht.

00:13:19: was mir aber bei den Medikamenten aufgefallen ist.

00:13:21: jedes Jahr ist diese Grenze ab wann es gefährlich ist oder nicht gefährlich von Kohlesteren hat sich verändert.

00:13:26: Ja Und die Effekt wäre gewesen, wenn man so weit macht hätte man viel früher oder mehr solche Medikamente nehmen müssen.

00:13:34: Da hab ich gesagt, really?

00:13:35: Ja.

00:13:37: und dann habe ich gesagt... Schauen wir mal also, ne?

00:13:44: Harte brauche ich gar nix.

00:13:45: Sind

00:13:48: deine Cholesterol-Meter heute?

00:13:53: Äh ist so sie prüfen?

00:13:55: Das wär ja dann eigentlich.

00:13:56: tatsächlich mache ich einmal im Jahr, mach' ich das weil Intensiv Sport.

00:14:00: Da mache ich immer hier selber einen Check und dann mache ich das, was man heute von der Krankenkasse mitbekommt noch so ein Blutbild.

00:14:06: Aber die sind in den Grenzen halt.

00:14:07: aber trotzdem ist für mich nicht entscheidend alleine erfülle ich einen Grenzwert, der dann sagt Ich bin gesund oder nicht?

00:14:13: Das ist so ein spannendes

00:14:16: Thema!

00:14:17: Das ging sogar soweit dass ich mal wegen Stress-Bluthochsymptome hatte und dann Blutdrucksenker bekommen habe, Eigentlich brauch ich sie nicht, weil es ja...

00:14:30: Ja.

00:14:31: Also für mich ist das so wenn ich solche Symptome sag' ich mal habe was will mir mein Körper sagen?

00:14:36: Richtig.

00:14:39: So sehe ich das heute auch genau wie du's beschreibst.

00:14:43: und ja du hast grad schon ein bisschen beschrieben was ich für dich dadurch veränderte.

00:14:46: was hat sich denn da für dich dann durch die Selbstannahme und so weiter noch dann getan um wieder zurück zu dir zu kommen.

00:14:57: Ich finde das spannend.

00:14:58: Dann erzähle ich auch gerne sehr, sehr gerne von dir!

00:15:01: Das soll hier ja auch im Dialog sein, hoffe ich.

00:15:03: Also zumindest...

00:15:04: As you like?

00:15:05: Ja.

00:15:06: Mein Prinzip ist immer so.

00:15:07: Ich schenke die Empathie hier.

00:15:09: Das heißt für mich bist du als Gast in meinem Fokus.

00:15:12: Wenn du mich fragst, dann teile ich auch vor mir weil das ist für mich dann Augenhöhe.

00:15:21: Es wird ja immer mehr wenn es ein Game und neben ist.

00:15:24: Richtig, richtig und ich schenke sehr gerne auch Empathie.

00:15:27: Ich finde das total wichtig.

00:15:28: Deswegen habe ich es sehr resoniert mit dem Format.

00:15:33: Ja...

00:15:34: Das ist eine sehr spannende Frage!

00:15:37: Wie schon gesagt habe ich denke die Fülle im Leben, die ich empfinde auch eine gewisse Wertungsfreiheit.

00:15:49: Ich nehme Dinge wahr, du hast es gerade schon angesprochen mit den Symptomen.

00:15:52: So ähnlich sehe ich das auch.

00:15:53: Symptome sind erst mal Daten und ich kann entscheidend nicht darauf reagieren um Symptom müssen immer auch im Kontext integrativ interpretiert werden.

00:16:03: dass das ist auch ein großer Baustand finde ich oder eine große Herausforderung in unserem Gesundheitswesen sehr fragmentiert ist und eben wenig integrativ und das macht sehr vielen Leuten zu schaffen.

00:16:16: Und eine weitere Beobachtung, die ich gemacht habe ist je mehr ich ins Vertrauen gehe, je mehr Ich auch loslasse umso mehr Türen öffnen sich.

00:16:25: Umso mehr wirklich Magie passiert.

00:16:27: Das klingt jetzt total esoterisch aber man kann das wirklich in meinem Fall auch nachvollziehen und kann das an harten Fakten wirklich nachweisen und ich schätze dass einfach unglaublich fühlt.

00:16:39: sich an.

00:16:40: Mein Geschenk für mich.

00:16:41: Ich arbeite extrem hart ist, dass man wirklich nicht vernachlässigt und ich arbeite sehr, sehr hart.

00:16:46: Ich arbeite an mir selbst!

00:16:47: Ich arbeide in meiner Weiterentwicklung... ...an meinen Fähigkeiten.

00:16:51: Und wenn ich mit jemandem zusammen arbeite, dann gebe ich wirklich mindestens hundertfünfzig Prozent.

00:16:55: Das ist wirklich so nichts.

00:16:57: Also mir wird nichts wirklich geschenkt.

00:16:58: Ich tue was dafür aber.. ..ich empfinde es trotzdem als eine Art Geschenke weil das muss ja nicht.

00:17:08: Hast du gerade fünfhundertfünftig Prozent gesagt?

00:17:10: Hundertfünfzig.

00:17:11: Ach so, ich wollte sagen wie geht's?

00:17:13: Fünfhundertfünftig ist ja noch.

00:17:16: Hundertkünftig meinst

00:17:16: du geht gerade noch so.

00:17:18: So genau!

00:17:19: Die Frage ist ob man mehr als hundert Prozent geben kann.

00:17:22: Das war so eine hypothetische Frage aber ich weiß nicht wie du es meinst.

00:17:28: Genau das heißt die Dinge sind dir wichtig an denen du arbeitest für dich einsetzt.

00:17:36: Ja, Erfüllung und Identifikation natürlich ein Stück weit auch Selbstverwirklichungen.

00:17:41: Selbst Wirksamkeit aber auch die Visionen.

00:17:44: ich möchte für etwas großes Ganztes arbeiten das viel mehr Menschen hilft als nur mir selber oder dass viel mehr bringt es nur mein Lebensstandard irgendwie zu finanzieren.

00:17:56: also Sinn und Selbstwirksamkeit

00:18:00: ja.

00:18:01: Und was ist das große ganze was dir so vor Augen schülpt?

00:18:07: das große Ganze, dass mir vor Augen schwebt ist.

00:18:09: Das ist wirklich eine große Vision!

00:18:13: Bin gespannt ob ihr jetzt gleich mal lasst.

00:18:14: meine Vision ist, dass unser Gesundheitswesen in Deutschland eben genau ein solches ist?

00:18:20: Dass wir auf einmal Prävention vergüten, incentivieren, dass wir irgendwann eine Gesundheitseducation auch haben die auf wissenschaftlichen Fakten basiert und damit mythen ganz stark aufräumen unsere Kinder in den Kitas und Schulen eine gesunde, entwickelungsförderliche Ernährung bekommen.

00:18:43: Dass eben auch so eine Gesundheitseducation allen zugänglich wird, gesunde Ernährungen allen zugenglich wird.

00:18:48: aber das ist wirklich nur der eine Aspekt dass unser System niemanden mehr krank macht sondern Menschen gesund macht Schritt für Schritt.

00:18:57: ich war neulich bei einer Augenärztin die meinte zwanzig Prozent der Arbeit an ihren Patientinnen verrichtet, kriegt sie nicht finanziert.

00:19:08: Ich finde es absolut inakzeptabel dass wir den Menschen die in diesem System arbeiten abverlangen das ihre eigene Gesundheit, ihre eigenen Grundbedürfnisse zurückstellen und vernachlässigen um anderen zu helfen.

00:19:21: Und das würde ich gerne umdrehen!

00:19:23: Ich würde gerne den Kapitalismus rausnehmen aus unserem Gesundheitssystem und dieses ganze System humaner machen.

00:19:33: Also ich lache nicht darüber.

00:19:36: Ich sag jetzt mal sein Lob, also ist das falsche Wort und mir fällt kein besseres gerade ein.

00:19:39: Genau, ich sage so, ich wollte erst realistisch sein aber ich finde es eine relevante Vision, so würde ich das sagen.

00:19:47: Genau also deswegen ich find die gar nicht lustig, ich find sie schon ernsthaft.

00:19:51: Danke

00:19:54: ja das treibt mich einfach extrem an und ich sehe unglaublich viele einzelne Ansatzpunkte, ich habe echt viele Projekte noch... parallel am Laufen, die hoffentlich irgendwann dann mal zum Fliegen kommen.

00:20:06: Weil Pflege ist auch ein ganz großes Thema in unserer überalternden Gesellschaft.

00:20:12: Auch da habe ich einen Projekt im Laufen.

00:20:14: Da sind wahrscheinlich ein paar Studis von mir mit involviert.

00:20:17: Es gibt einfach so viele Ansatzpunkte und es ist mehr ein immenses persönliches Anlegen, meinen Beitrag zur Transformation zu leisten.

00:20:26: Genau!

00:20:27: Ist witzig... Ich hab gerade noch zu einem musst du noch zwei Zäler, drei Zeiler schicken zu einer... ...zweim Moderator.

00:20:37: Wo ich am Stage sein werde nächste Woche und die Panel-Diskussion mit seinen meinen Beitrag zur

00:20:42: Transformation.".

00:20:44: Wow!

00:20:45: Das ist ja sehr frappierend.

00:20:48: Willst ihr gerade zusammenhören jetzt?

00:20:50: Und welche Transformationen?

00:20:51: und welche Transformation geht's da?

00:20:53: Ich

00:20:53: mache einen kleinen Werbeblock weil ich die Sache unterstütze.

00:20:56: das ist das Gutes Morgenfestival dass am sechsten siebten juni in buchum stattfindet.

00:21:04: Ja, ich hab da lust drauf.

00:21:07: ist es freude?

00:21:08: es ist ja ein bisschen aufregung aber ich gehe gerne so aufregende.

00:21:12: also was habe?

00:21:13: ich habe letztens von klaus eidenschink ein linkedinbeitrag gelesen über extase und danach habe ich den rege posten geschrieben.

00:21:19: ich liebe extase weil das witzige isst.

00:21:23: was er total geschrieben hat ist warum alle bei dem wort immer das wort mit Drei Buchstaben denken, hat er so als drunter geschrieben.

00:21:30: Aber es geht einfach darum wenn unser System in Exzase ist dann entwickelt sich und lernt es weil du begeistert bist was macht was cooles was aufregend ist usw.

00:21:37: Und das hat nichts mit dem Höhepunkt zu tun sondern mit Entwicklung.

00:21:41: und ich liebe halt Entwicklung und... Ich finde sie immer cool wenn dann solche Dinge entstehen durch mein Tun ohne dass ich's pusche sondern weil ich eine Richtung habe und die Vision gibt.

00:21:51: Richtung.

00:21:53: Deswegen sage ich für mich ist entscheidend ist sie relevant Weil dann geht es gar nicht darum, ist sie realistisch dass ich sie umsetze.

00:22:02: Aber die Relevanz gibt mir eine Ausrichtung für mein Handeln hier und jetzt... ...und in meiner Wirksamkeit.

00:22:08: Und

00:22:09: für mich ist Vision sogar noch so weitgehend das ich sage Die Vision.

00:22:14: Also Es Ist Nicht Meine Vision Ich Bin Ein Teil Einer Vision.

00:22:19: Wenn Ich Dann Als Mensch Denn So Nicht Mehr Binden Ja Dann Geht Es IrGwie Weiter.

00:22:24: aber Das ist Jetzt Mein Beitrag ... eine andere Zeitspanne, die ich da für mich denke.

00:22:30: Ja... Deswegen macht es auch Sinn auf ein gutes Morgenfestival zu gehen und darüber nachzudenken.

00:22:36: was ist denn heute mein Beitrag für einen guten Morgen?

00:22:43: Ja.

00:22:44: Siehst du?

00:22:45: Dann drehst du mir so bestimmt sehr mit dem was ich gerade gesagt habe weil das ist für mich auch ein besseres Morgen!

00:22:50: Ja hab' ich so verstanden genau.

00:22:53: Deswegen konnte ich das so andocken und diese Fragen stellen wo du dann sagst Ah ja, genau.

00:23:00: Am Ende bin ich passiert sowieso sehr viel Transformation im Moment.

00:23:04: Und ich sehe dann die riesen Chancen mit.

00:23:09: und auch wenn wir damit viele Ängste einhergehen Angst ist ja eine Emotion, wenn wir sie annehmen, die uns dazu bewegt etwas zu tun.

00:23:18: Wenn wir keine Angst haben.

00:23:21: also manchmal sind die Strategie ein bisschen tragisch in dem dann vielleicht mehr Gewalt entsteht im ersten Augenblick oder so.

00:23:27: aber wenn du dir darüber bewusst bist weil wenn du die Angst annimmst Als etwas von innen, dann kannst du die nutzen.

00:23:33: Wenn du sie als etwas siehst was dir von außen gegeben wird so wie deine Diagnose ja?

00:23:39: Dann hast du halt ein Problem weil Du das Außen verändern willst weil du fühlst dich abhängig.

00:23:45: aber wenn du die Angst oder dass dein... Wie fühlt man sich wenn man krank ist?

00:23:51: Schwach ausgeliefert was auch immer.

00:23:54: In dir identifizierst?

00:23:56: da kannst du dann is es in deiner Hand

00:24:00: Ja Dann ist mein Autonomus am Lenkrad des eigenen Lebens.

00:24:04: Genau und auf einmal sitzt du da und denkst du, das ist der nächste kleine Schritt.

00:24:09: Und nicht mit wie muss ich jetzt wieder reden dass er mir sagt was das ist passiert?

00:24:13: So ist es genau.

00:24:14: Und fast immer hat man auch selbst einen Teil zu tragen einer Situatione an hat eigentlich immer etwas über sich selbst zu lernen.

00:24:22: um.

00:24:22: die Zeit finde ich auch so schön.

00:24:25: damit meinst du wahrscheinlich dieses dir klar wird auf einmal Wie ich selber über die Situation denke und was dieses Denken... dann macht, wie es mir geht.

00:24:40: Ja genau!

00:24:42: Und?

00:24:42: Es ist ein Impuls für Entwicklung.

00:24:46: Die Situation meinst du oder?

00:24:47: Die Situation, die Lernerkenntnisse, die wir sammeln dürfen

00:24:51: Ja genau Also ich sage ja immer... Ich hab so einen Standardspruch.

00:24:59: Die musste ich gerade denken.

00:25:00: also Ich sage mal den Spruch und dann erkläre ich Ihnen, woran ich gedacht habe als du gesagt.

00:25:06: Also der Spruch ist in jedem Haufen Scheiße steckt ein Stückchen Gold.

00:25:09: Man muss noch tief genug eingreifen ja?

00:25:12: Und da hab' ich gesagt dein Haufen mit siebzehn Jahre muss ja ganz schön groß gewesen sein.

00:25:16: Du musst es tief reingreifen bis du da unten angekommen bist.

00:25:21: Die Frage ist auf das Stück Gold nicht wirklich gelohnt hat.

00:25:23: aber ich würde sagen Ja!

00:25:24: Es hat sich gelohnet.

00:25:26: Da gibt's übrigens auch eine coole Metaphe aus dem Buddhismus.

00:25:29: Weiß nicht ob du die kennst.

00:25:30: Weiss nicht hau raus

00:25:32: Auch, dass ein Mensch in einem Haus wohnt und dann kommen immer Leute vorbei und kippen eben ihre Mistkarren vor dem Haus aus.

00:25:40: Und wenn die Person sich entscheidet zu sagen das ist nicht mein Mist und es nicht anfasst, nicht wegräumt

00:25:46: usw.,

00:25:47: dann türmt sich der Berg immer mehr auf und irgendwann kann die Person nicht mehr ins Haus verschauen.

00:25:52: Und wo ist jetzt das Gold?

00:25:53: In der Metapher besteht vermutlich das gold daraus zum Beispiel dem Sonnenaufgang und dem Sonnuntergang, den die Person trotzdem ausdenken kann.

00:26:02: Da musst du quasi durchwühlen um das wiederzusehen?

00:26:05: Ja

00:26:05: genau!

00:26:07: Übrigens spannend was du erzählt hast.

00:26:09: zur Angst fand ich gerade finde ich sehr interessant denn ich interpretiere Angst so dass sie dir zeigt was dir wichtig ist, dass ihr dir den Weg weißt und du musst ja nicht gegen die Angst arbeiten nur kannst du ja quasi sprichwörtlich die Angst an der Hand nehmen Und mit ihr gemeinsam den Weg gehen.

00:26:27: Man muss sich ja nicht im Negativen von der Angst leiten lassen, man kann ja trotzdem selbst und gleichzeitig während man die Angst sozusagen und ihre Existenz akzeptiert, sich trotzdem entscheiden dem Weg zu gehen.

00:26:42: Also dass du dich nicht mit der Angst identifizierst ne?

00:26:46: Ich bin die Angst sondern ich habe Angst und dann kann ich sie als etwas drittes neben mir stellen sagen was willst du mir so haben?

00:26:53: Ja

00:26:55: also wie?

00:26:56: Ich mach das tatsächlich.

00:26:57: Ich hab echt lange gebraucht, um es zu realisieren und mittlerweile lasse ich's einfach zu auch im Arbeitsalltag oder überhaupt... Früher hätte ich gesagt, ich habe mich erwischt wie ich eine halbe Stunde mit meinem Handy auf der Couchlage umgedattelt hab?

00:27:11: Oder am Anschlag gibt's auch Tage, da hab' ich keinen Bock auf irgendwas und hänge einfach auf der Coach ab und denke mir voll unproduktiv.

00:27:17: Das stimmt aber gar nicht!

00:27:19: Da passiert nämlich was ganz anderes.

00:27:22: Ich nenne es immer Prozessieren.

00:27:23: ja letztens war ich Da hab ich in einer psychiatrischen Klinik ... ja, Psychiater gecoacht.

00:27:31: Und dann haben die mir gesagt, ah, die Session muss jetzt noch mal nachprozessieren?

00:27:35: Ach, den Berief gibt's echt!

00:27:36: Weil ich nenne das auch nur prozessiert, ne?

00:27:38: Dann sag ich, nee, ja, gibts und ... dann liege ich halt auf der Couch... und hab so einen komischen Molos, wo ich einfach ... also da denk' ich nicht, sondern ich bin einfach unmerke- und versuche reinzuheuchen.

00:27:56: Welches was war aber denn für den gefühl gehabt in mir was gerade dazu führt, dass ich keine lust habe.

00:28:02: Und entweder kommt dann ja ich brauche jetzt Ruhe und Erholung also wie heute nach dem Trädler oder da ist eine sorge die möchte ernst genommen werden nicht gehört werden sondern sagt man von außen der hängt nur ab.

00:28:16: Aber der passiert.

00:28:17: innere arbeit

00:28:18: Absolut, du stimmst mir absolut zu.

00:28:21: Und ich finde es auch sehr achtsam und sehr verantwortungsvoll wenn du selbst mit ihnen in den Dialog gehst und dich fragst hey warum habe ich gerade keine Energie?

00:28:28: Warum brauche ich jetzt grad vielleicht etwas freiraum und das Nachbrutz sehen?

00:28:31: auch da fühle ich sehr mit.

00:28:34: Also wenn du dann zum Arzt bist und ihn fragst, dann kommst du dir gar nicht hin weil du gehst ins Außen.

00:28:39: Richtig, richtig!

00:28:41: Jetzt kann ich dir auch sagen womit ich beim guten Morgenfestival auf der Bühne bin... ...mit dem Inner Development Coles oder Guide.

00:28:48: Inner Grows für Outer Change ist das Logan dieser Bewegung.

00:28:51: Gefällt mir, finde ich sehr gut!

00:28:53: Wir suchen viel zu viele im Außen und sollten anfangen mehr mit dem Inneren in den Dialog zu gehen.

00:29:00: Und jetzt kommt das Paradoxon?

00:29:01: Gleichzeitig brauchen wir ein sicheres Außen was uns als Referenz hilft unser Innen zu erkennen.

00:29:10: Ja

00:29:12: spannend und was machen wir wenn wir kein sicheres außen vorfinden?

00:29:18: Dann wäre meine Antwort, meine Antwort ist auf Selbstliebe.

00:29:25: Also wenn du den Zugang zu deiner Selbstliebung gefunden hast in dir drinnen dann bist du an einer unendlichen Quelle und das merkst du daran allein schon wenn du mit Menschen in Beziehung gehst egal welm.

00:29:37: also da geht es jetzt nicht um Liebesbeziehungen an sich sondern mit Beziehungen zum Menschen

00:29:42: In der Relation.

00:29:43: Und ob du jetzt in eine Abhängigkeit der Liebe im Außen kommst Dann hast du eine andere Qualität von Beziehung als wenn du in einer Beziehungen bist, wo die Quelle in dir ist und du nix brauchst.

00:29:54: Sondern du musst auch nichts geben sondern du bist.

00:29:59: jetzt wird's abstrakt aber...

00:30:01: Auch sehr achtsam, sehr philosophisch auch

00:30:06: Ja Vielleicht Ich weiß nicht Du müsstest nur beantworten was das Philosophische daran ist.

00:30:16: Ich glaube dass Philosophischer ist Meter Reflexion.

00:30:21: Und,

00:30:23: dass sich loslösen von extrinsischen Motivationsfaktoren und von äußeren Bedingungen.

00:30:30: Und auch nochmal hier finde ich die Verantwortungsübernahme.

00:30:35: Ja ja und gleichzeitig finde ich es halt spannend.

00:30:39: also ich habe das bei mir so lange wahrgenommen und du wahrscheinlich auch kannst du mir gleich mal deine Erfahrungen dazu sagen?

00:30:46: Durch unser Umfeld und als Beispiel nehme ich jetzt mal Medien generell.

00:30:51: Und Social Media als Torbooster sind wir halt in unserer Aufmerksamkeitsfokussion immer voll im Außen.

00:30:56: gelingt was ist gesund, was is krank?

00:31:00: Was ist Topmodel, was ist nicht Topmodell?

00:31:03: also da wird ja nur genormt dann lernen wir gar nicht die Verbindung nach innen zu gehen um diese Ressource zu aktivieren und fühlen uns wohl alles da ist ... blind im anderen Sinne halt.

00:31:19: Oder Taub, also wir haben ja sogar Blin-Taubstumme.

00:31:22: Also ich kann es nicht mal aus.

00:31:23: Ich kann mir die Gefühle nicht mal benennen so... Ja!

00:31:26: Also wie sind ... ... Blindstaubtummen nach innen durch dieses Umfeld.

00:31:31: und wenn du das aktivierst?

00:31:35: Und meistens ist es ja so, ... ... so wie du das erlebt hast.

00:31:38: Ich habe dich nur zu voll im Außenkrieg.

00:31:40: Ich bin für mich solange krank.

00:31:41: Ich will nicht mehr krank sein dass dann so ein ... Das dadurch ... Die haben Paner feiern ja immer, wenn es Geschirr zerbricht und machen das mit Gold voll.

00:31:50: Und das sind dann die goldenen Cracks, weißt du so?

00:31:51: Ja absolut!

00:31:52: Das was du gerade beschreibst, suche ich auch ganz intensiv mir als Maßstab zu setzen für LinkedIn.

00:32:03: Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, Sichtbarkeit war echt ein Thema.

00:32:07: für mich fühlt sich immer noch nicht hundertprozent gut an.

00:32:11: Fühlt sich nicht hundeprozent wie ich an.

00:32:13: Ich versuch's einfach zu meinem Ding, zu machen.

00:32:15: Ich versuche nicht in dem was ich tue wiederzufinden und auch da Impulse zu setzen die Menschen anregt über sich selbst nachzudenken, über ihre Motivationsfaktoren nachzdenken darüber was sie antreibt beispielsweise immer wieder den Spiegel vorzuhalten und dafür zu sagen dass menschen wirklich tagelang das quasi einsinken lassen und dann so eine Erkenntnis für sich selbst kann.

00:32:38: Das ist mir ein ganz großes Anliegen.

00:32:49: Und warum ist dir das ein Anliegen?

00:32:51: Was erfüllt sich denn dadurch für dich?

00:32:55: Für mich persönlich fühlt sich jede Erkenntnis über mich selbst wie ein Geschenk an.

00:33:00: Weil da kann ich ja entscheiden, möchte ich diese Person sein, welche auch Personen möchte ich sein, möchte Ich mich von diesem Gefühl beeinflussen lassen und so weiter.

00:33:08: Wie möchte ich mich entwickeln in der Zukunft?

00:33:10: was es mit dem Impact meiner Arbeit Mit meinem Impact auf die Welt Ich liebe es einfach, finde ich sehr erfüllend Menschen geschenkt zu machen.

00:33:21: Und da für mich eine der größten Gefühle der Füllung eben Selbsterkenntnis ist, möchte ich dieses Geschenk gerne anderen machen.

00:33:34: Muss man ja nicht annehmen!

00:33:35: Es ist ja ne Einladung, was?

00:33:37: Ja, ja, ja... Das Außen muss sich ja nicht annämmen, ich möchte dich aufzwingen.

00:33:42: aber ich hätte jetzt die Frage nach innen gefragt nämlich und wenn das angenommen wird, was erfüllt sich dann dadurch für dich?

00:33:52: Das Anliegen, was ich an Linken habe für mich erfüllt.

00:33:56: Dann

00:33:57: hat sich das gelohnt.

00:34:02: Ich stecke da wirklich viel Herzblut rein in meine Posts und die Bilder.

00:34:05: Ich überleg mir wirklich, was könnte ich als nächstes machen?

00:34:07: Was beschäftige ich mich gerade?

00:34:09: Könnte jemand anderen mitgeben?

00:34:11: Und wenn das funktioniert und ich kriege wieder eine Nachricht von jemandem der oder die mir schreibt... Ich beschäftige immer noch sehr dein Post, um so einen Zufrieden.

00:34:20: Ich habe mich so gesehen gefühlt wie jetzt auch ganz oft so.

00:34:24: Dann weiß ich es hat sich einfach gelohnt und dann weiß ich Es gibt eine Resonanz Und ich konnte jemandem dieses Geschenk machen.

00:34:31: Das finde ich jetzt spannend Von wegen Meta Ich muss mich gerade entscheiden Womit ich hier zum Elke komme?

00:34:44: Also ich fange mal erstmal so.

00:34:46: Ich habe verstanden, dass dir das sehr viel Sinn gibt.

00:34:48: und Wirksamkeit wenn deine Post in die du hundertfünfzig Prozent reinsetzt bei jemandem was etwas auslösen und Erkenntnis auslöschen weil dann das teilen konnte ist was du selber auch für dich erkannt hast.

00:34:59: Tatsächlich würde ich so nicht formulieren nein es kann ja eine ganz andere Erkenntnisse in jemand anderem passieren.

00:35:06: ich möchte gerne einen Samen pflanzen mit allem was ich tue auch mit jeder Begegnung, die ich mit Menschen habe.

00:35:13: Ich möchte einen Samen pflanzen.

00:35:15: aus diesen Samen soll bitte wenn es irgendwie geht eine Pflanze wachsen.

00:35:19: aber es liegt ja nicht an mir diese diesem Samen zu ließen und so zu füttern und nicht darum zu kümmern das sie zusammen gedeiht sondern ich möchte ein Impuls setzen ich mach macht das an allen möglichen verschiedenen Stellen sei ist dass sich jemandem der obdachlos ist, dass ich den Frage kann.

00:35:37: Kann ich dir eine Brezel mitbringen?

00:35:39: Wenn ich gerade einkaufen will oder... Oder das sich jemandem die Tür aufhalte oder was auch immer es ist.

00:35:45: Ich liebe es einfach einen Impuls zu setzen, der sich wie in der Welle dann vielleicht potentiell fortsetzt aber oder unzugleich.

00:35:53: da gehören ja immer zwei Personen dazu also ich reiche die Hand Aber meine Hand muss ja auch nicht ergriffen werden.

00:35:58: Jemand kann auch sagen hey ich bin nicht bereit das anzunehmen.

00:36:01: Das ist auch total fein

00:36:04: Genau jetzt.

00:36:05: Also das eine was ich gehört habe ist Impuls inspirieren durch so ein Post zum Beispiel.

00:36:11: Und das Beispiel mit den Obdachlosen Britze kaufen als Impulse ist ja ne Handlung wo du einfach dann durch deine Handlung zeigen willst, ich nehme dich wahr zum Beispiel und dann auch der Glaube.

00:36:26: dann macht einen Unterschied wenn ich entsprechend handel weil... Ich hab dich gesehen.

00:36:35: Das andere, was ich fragen wollte ist, wenn jemand so auf den Post reagiert oder andersherum.

00:36:40: Ich beschreibe das beim Empathie-Schenken immer so ... Wenn ich Empathieschenke und dass hier im Podcast jemand annimmt, dann werde ich ja durch die Annahme auch beschenkt.

00:36:50: Und es ist eine unendliche Acht.

00:36:52: Weil, wenn ich mich selber reflektiere, kann ich sagen, warum mache ich das?

00:36:56: Es erfüllt mir auch ein Bedürfnis.

00:36:58: Immer, wer ist das zu tun, erfüllen wir unseren System.

00:37:01: Mensch, Körper, Psyche... Ein Bedürfnis, ja.

00:37:06: Das ist halt das was mich hier bei meinem Partyschenker dann immer so happy macht wenn die Leute sich drauf einleisten und die Reise informativ wird.

00:37:12: Und dann gibt's manche die sind halt da bleibt man so an der Oberfläche.

00:37:15: Ohne Wertung aber... Da spürt man etwas anderes.

00:37:17: wie was für eine Verbindung zwischen den Menschen.

00:37:19: Siehst du jetzt beim Reden sprechdenka?

00:37:22: Ein Ding ist halt dass ich das halt total immer feier.

00:37:24: wenn dann zwei menschen kennen sich nicht sehen sie über LinkedIn über ein Post Ja dann sagt kommst du kommst in den Podcast vorbei und dann merkt man auf einmal Oh, irgendwie entsteht hier eine Schwingung in Verbindung.

00:37:35: Weißt du?

00:37:35: Ja Und das finde ich immer so spannend.

00:37:38: dann und deswegen habe ich nachgefragt was ich dann... Also nach dem Motto Du schreibst ja den Post nicht nur weil du die Leute inspirieren willst oder weil du deinen Wissenteilen möchtest und dann welches?

00:37:51: also nach der Motto wenn die Leute nicht darauf reagieren welches Bedürfnis es ist trotzdem erfüllt?

00:37:57: Naja wenn gar niemand drauf reagiert fühlt sich's nicht gut an.

00:38:02: Kein Mensch bin der gerne auf eine Bühne steht, nur um auf einer Bühnen zu stehen.

00:38:07: Ich möchte eine Wirkung erzielen.

00:38:09: Ich war vor drei bis vier Wochen in Amsterdam auf einer relativ großen Bühnel mit jemand anderem zusammen.

00:38:19: Wir arbeiten zusammen und leiten aktuell eine große Team und haben da sehr viele Erkenntnisse gewonnen auf dem Weg hierher, dreieinhalb Jahre Organisationsentwicklung gemacht.

00:38:32: Ich habe kein gutes Gefühl davor auf eine Bühne zu stehen.

00:38:36: Ich finde es einfach nicht schön, das ist einfach nicht mein Ding.

00:38:40: Warum gehe ich trotzdem auf die Bühnen?

00:38:43: Weil ich weiß dass mit der Botschaft, die ich vermitteln möchte, mit dem Beispiel was sich bringe ich andere Menschen inspirieren kann ihnen zeigen kann.

00:38:52: auch wenn es ein harter Weg war wir haben es geschafft.

00:38:55: Wir haben echt coole Dinge erreicht und es ist möglich.

00:38:59: finde du deinen eigenen Weg wenn du möchtest, lass dich inspirieren.

00:39:02: Wenn du magst.

00:39:03: das ist immer natürlich eine Einladung aber auch da wieder der Samen den ich gerne pflanzen möchte um Person zu zeigen.

00:39:10: es lohnt sich auch mal sich zu überwinden und mal was neu zu probieren.

00:39:16: In Bezug jetzt auf diese drei Jahre das Projekt machen oder auf die Bühne zu gehen?

00:39:21: Egal was das

00:39:22: ist

00:39:23: kann ja alles sein ne?

00:39:24: Es ist sehr individuell!

00:39:28: Das ist dieses Was mir kommt in den Kopf?

00:39:30: Ich muss auf die Bühne gehen.

00:39:32: Unangenehmes Gefühl und ich mache es dennoch, weil mir das andere Bedürfnis wichtiger ist was sich mehr mit der Bühnen erfüllen kann.

00:39:40: Richtig richtig!

00:39:41: Und ich finde den Gedanken einfach schön dass ich... Mit dem was ich tue anderen Leuten helfen kann also auch immer wieder dieses etwas größeres erschaffen als das was ich selbst bin und mehr Infekt haben.

00:40:00: Das ist dieses.

00:40:01: Also es gibt auch ein Bedeutungsdreit.

00:40:02: Ich, wir alle, könnte man jetzt sagen?

00:40:04: Das wäre Martin Pimentier mit seinem Podcast aber man könnte ich wie ihr Organisation ist das klassische Dreieck und Umwelt.

00:40:11: Ja richtig!

00:40:16: Jetzt kommt so eine kleine Kritik in meinem Kopf der sich die Frage stellt.

00:40:20: Könnte nur Zuschauerstimme sein, Hörerstimme seien.

00:40:22: Ist ja toll wenn man immer das größere Ganze sieht und sich darauf ausrichtet.

00:40:27: Man darf sich ja selber nicht dabei vergessen.

00:40:34: Wie achtest du dabei auf dich, wenn du das große Ganze siehst?

00:40:37: Also insbesondere, wenn Du ein Hundertfünfzig Prozent Gas gibst bei den Sachen, die wichtig sind.

00:40:42: Ja, das ist eine sehr gute, sehr angebrachte Frage natürlich.

00:40:46: Ich mir sehr gut vorstellen, dass jeder einen oder anderen Person durch den Kopf geht.

00:40:50: Wie achte ich darauf?

00:40:51: Ich habe mittlerweile so was wie ein seismisches Frühwarnsystem.

00:40:55: Ich merke sofort, wenn irgendwo ein Symptom kommt in meinem Körper und ihr solltet grundsätzlich... mit einem Konjunktivzert sehr stark verwachten, mich nicht zu viel Stress auszusetzen.

00:41:10: Nichtsdestotrotz ist es für mich auch in Ordnung sehr bewusst und achtsam mit mir selbst und im Kontakt mit mir selber eine Stressperiode zu gehen.

00:41:18: ich achte einfach sehr stark eben auf die Symptome, beobachte sie sehr stark und versuch dann zum Beispiel Mikropausen zu machen, die sind sehr wichtig für mich und während ich quasi an strategischen Dingen arbeite.

00:41:32: Ich weiß ungefähr so was mein Nordstern ist, obwohl ich exploriere.

00:41:35: Ich weiss, was meine Vision ist, meine Mission ist.

00:41:38: Und dann pass' ich meine Strategie quasi ständig dynamisch an und schau und sammel auf den Weg Datenpunkte

00:41:45: usw.,

00:41:46: nichtsdestotrotz es gibt dir schon recht.

00:41:49: Ich sollte...ich dürfte mir auch mal mehr Pausen nehmen durchaus, und das ist mein persönliches Lernfeld.

00:41:56: Vielleicht für mich selbst auch mal priorisieren als ich das im Alltag hin- und wieder so tue – absolute Zustimmung!

00:42:04: Es entspricht halt schon einfach meinen Persönlichkeitsprofil immer in großem Ganzen zu denken, Envisionenstrategien und dann pragmatisch umzusetzen und nicht quasi dem Dienst dieser Sache zu

00:42:16: stellen.".

00:42:19: Das ist ja jetzt ein Klassiker von so NGO Ehrenamt zu arbeiten, dass man sich hier ausbrennt oder oder Aktivisten.

00:42:27: Die die ja sogar was weiß ich.

00:42:29: Sie gehen ja sowas soweit, dass sie dann Aktionen machen, wo sie so viel Schulden danach haben, das sie nicht mehr den Fuß auf dem Boot kriegen.

00:42:34: Das finde ich finanziell aber auch mental.

00:42:36: Deswegen sage ich meine Antwort darauf selbstliebe und ich habe den Leitspruch wie würde ich handeln wenn ich mich selbst liebe?

00:42:46: Wenn ich Orientierung brauche ... Stern, die Frage taucht dann da eben Sternenhimmel auf.

00:42:51: Und... Dann weiß ich was wie ich handeln muss.

00:42:54: also das kann ich dir nicht vorweg sagen, dass kann ich immer nur dann sagen wenn ich quasi die Fragestellung dann sehe.

00:42:59: Warum ist das für mich meine Strategie?

00:43:01: weil ich einfach weiß?

00:43:03: Dann sorg' ich gut für mich und.. Ich bin auch schon ein paar mal gut auf die Schnurze gefallen.

00:43:07: Insgesamt beim Sorgen!

00:43:09: Und outsourcing Sachen die nicht geklappt haben.

00:43:12: Weil ich dann immer halt an meine Ressource kommen die mich auflädt Und dann kann ich meine, kann ich wieder eine große Sache arbeiten.

00:43:20: Und was mir dabei noch hilft ist einfach der Gedanke... ...ich leiste meinen Beitrag und das ist ein Beitrag von acht Milliarden.

00:43:30: Anderen kann ich die Frage stellen, was ist dein Beitrag?

00:43:33: Ohne dass ich naher Antwort erwarte.

00:43:34: aber jeder kann sich entscheiden ob und wie und was.

00:43:41: Das finde ich auch sehr, sehr spannend.

00:43:43: du nimmst dir quasi diesen Referenzwert Machst so ein Realitätscheck dann auch wenn du sagst du bist eine Person von so vielen anderen Menschen auf der Welt.

00:43:53: Ich habe immer das Bild einer Waage da sind die Bälle drin ja und ich sehe dann irgendwann mal Ups mein Ball ist darin.

00:44:02: will ich dass er da ist oder nicht, wenn ja dann lass ich ihn da und wenn nicht nehme ich ihn natürlich in die andere.

00:44:06: Das ist ja meine Autonomie.

00:44:09: Ja, genau.

00:44:09: Das ist aber so wie an Anfang deinem Beispiel mit den Gesundheitswesen.

00:44:12: Ich muss mir erst mal klar werden dass ich in dieser Schale Gesundheitswesens stecke und mich entscheiden kann, ich kann es auch anders machen?

00:44:17: Und das ist anstrengend!

00:44:19: Da brauchst man manchmal tatsächlich hundertfünfzig Prozent um da rauszukommen.

00:44:23: Also das ist so wie wenn du von einem kleinen Boot über Bord fällst... ...und wenn du das übst dich wieder hochzusehen, schaffst du's nicht.

00:44:32: Geht eigentlich nicht.

00:44:33: Wenn du aber in so einer Notsituation über Borden fällts und dich dann dran klammast, dann kommst du auf einmal da hoch und denkst, wie wird das jetzt

00:44:38: gemacht?!

00:44:38: Danach tut ihr vielleicht die Rippe weh.

00:44:40: Ich finde

00:44:42: das super interessant, was du beschreibst.

00:44:45: Das Beispiel habe ich gerade gebraucht weil es mir schon mal passiert mit dem Boot.

00:44:49: Wo bist du reingefallen?

00:44:50: In was für ein Gewässer?

00:44:52: Wir waren noch in so einem kleinen Binnenhafen und... Oh!

00:44:56: ...ich war der Skipper und hab rückwärts... Es war ein kleines Boot keine große Hacht.

00:45:01: Dann habe ich rück wärts abgelegt mit nem niedriger Drehzahl aber dann hat sich die Pinne vom Ruder gedreht und hat mich dann halt runtergeworfen.

00:45:08: Da habe ich nur auf den Mutter aus.

00:45:10: Keiner wusste, was sie machen sollten.

00:45:12: Schlechte Eingewiesen von mir?

00:45:14: Oh nein!

00:45:14: Und dann habe ich gesagt okay da muss ich jetzt irgendwie wieder schnell aufs Bord und dann hab' ich mich da auch gezogen... Ich glaube dabei habe ich mir bestimmt die Rippe gebrochen ohne es zu merken.

00:45:21: Also tatsaubmäßig weh.

00:45:22: Und normal beim Üben, ich hab das auch mal geübt, da gehst du halt nicht über den Schmerz.

00:45:31: Du hast an den Schmärzen, das geht nicht.

00:45:32: In der Situation bin ich drüber gegangen.

00:45:35: Das ist bestimmt auch eine sehr krasse Erfahrung gewesen.

00:45:38: Klingt übrigens sehr filmreif, wie ich finde.

00:45:40: Ja

00:45:41: aber das war es ist ja gut gegangen also was eigentlich gar nicht so wild.

00:45:45: Aber es wäre eigentlich etwas für Comedy gewesen.

00:45:50: Also ich finde nicht dass es nach Comedy klingt.

00:45:51: Ich stelle mir das ein bisschen anders vor.

00:45:55: Es war jetzt kein Drama.

00:45:56: die einzige Gefahr bei mir in meinem Kopf war...ich bin im Wasser und die Schraube dreht.

00:46:01: Ja natürlich!

00:46:02: Das

00:46:02: war mein Ding.

00:46:03: und dann dachte ich muss hier raus.

00:46:06: Und dann

00:46:07: konntest du dich überwinden und über deine Grenzen gehen, ne?

00:46:10: Ja, können sein.

00:46:11: Auf jeden Fall habe ich mich über die Reling hochgezogen... ...und bin wieder aufs Boot gekommen.

00:46:18: Krass!

00:46:21: Weißt du woran ich gerade noch denken musste, Sebastian?

00:46:25: Ich glaube das zu all diesem auch

00:46:28: dem

00:46:28: explorativen Zustand in nämlich gerade wenn oder in dieser explorative Phase auch ein wirklich ständiges mit sich selbstem Kontakt stehen gehört.

00:46:37: Ein Beispiel.

00:46:38: In meiner vorigen Festanstaltung gab es ein paar Sachen, die mich gestört haben schon relativ zu Beginn und ich habe einen super bewussten aktiven inneren Prozester am Laufen gehabt.

00:46:52: also wenn ich so mal in der Metaperspektive hier drüber reflektiere Ich hab mir das gar nicht vorgenommen und ich hab automatisch jeden Tag mit mir eingecheckt ist an einem Tag ganz klar gefühlt habe Nein, das war es jetzt ich will.

00:47:06: Das nicht mehr!

00:47:07: Ich trage das nicht mehr für mich nur das von die Waage erwähnt Für mich war noch sieht sich's nicht mehr aus und ich habe dann für mich gefühlt so Jetzt passt es nicht mehr?

00:47:19: Also wirklich deutlich ins Ungleichgewicht gerutscht zumindest für mich subjektiv Gefühl zu empfunden.

00:47:24: Und dann konnte ich auch ganz selbst wirksam aktiv bewusst und im Frieden die Entscheidungen treffen.

00:47:31: Ich gehe jetzt aus diese bewussten Entscheidungen in die Selbstständigkeit, aber auch ohne dann Lüten zu sein oder Ressentiments.

00:47:39: Sondern wirklich ganz bewusst und aktiv die Entscheidung für mich treffen hin zu meinen Bedürfnissen proaktiv die Gestaltung meines Lebens.

00:47:48: Und du brauchst es nicht die Legitimation von außen weil ihr alle doof seid muss ich gehen sondern weil ich merke ich habe ein anderes Bedürfenes geh' ich und danke dass sie mich gehen lassen.

00:48:00: Ja, absolut.

00:48:01: Ich liebe es sowieso im Frieden zu sein!

00:48:03: Ich kann nämlich auch niemandem dafür verantwortlich machen länger in einem Unternehmen gearbeitet zu haben als ich eigentlich für mich selbst fair empfunden habe.

00:48:14: Kann ich nicht sagen meine eigene Entscheidung?

00:48:16: Ich habe die Freiheit zu gehen.

00:48:17: Genau und dann kommt halt die großen Enttäuschung wenn man nach vierzig Jahren auf einmal vor die Tür gestellt wird.

00:48:25: Dann sind wir wieder beim Thema Selbstverantwortung und das... Und dann sind wir bei Education also Ausbildung, das hast du ja dann nicht.

00:48:32: Also da geht es ja eigentlich um diese Ausprägung von Selbstverantwortungen und so weiter, dass man dafür... Genau!

00:48:39: Und das kannst du dann wieder in jedes System übertragen, nicht nur Gesundheitswesen.

00:48:42: Richtig.

00:48:44: Vielen Menschen hilft daher Coaching, ne?

00:48:46: So man den Spiegel vorzuhalten bekommen mit jemandem gemeinsam den Raum halten

00:48:50: usw.,

00:48:51: die Gefühle ergründen, die Bedürfnisse, die vielleicht auch eine Vision gemeinsam entwickeln.

00:48:57: ich glaube dass, also meine Hypothese wahrscheinlich trifft auf dich auch zu.

00:49:01: Ich glaube ich habe einen ganz guten inneren Coach und auch ein paar ziemlich erwachsene innere Anteile die das für mich übernehmen.

00:49:08: den Eindruck hab' ich bei dir übrigens auch.

00:49:12: Das ist richtig!

00:49:16: Ich bin mir dessen bewusst genau... Ist aber auch immer im Job mein Anspruch, da gibt's ja Das kann man auch wissenschaftlich alles erleiden und so weiter, aber das wird zu weit führen.

00:49:32: Wieso?

00:49:32: Weshalb dass wie man da hinkommt warum das wichtig ist und für welche Rollen man es braucht genau Ja jetzt habe ich gerade in nem Puls mal zu fragen weil wir sind schon fünfzig Minuten unterwegs Und du bist eingestiegen mit... ...das Gesundheitswesen und die Veränderungen dort sind dir wichtig.

00:49:55: Jetzt sind wir glaube ich irgendwie zähnend.

00:49:57: Ich habe schon tiefer abgetaucht sagen worum was ist eigentlich wirklich wichtig?

00:50:01: so noch der Motor.

00:50:03: Wie würdest du beschreiben, was haben wir für eine Reise gemacht?

00:50:05: Frage ich jetzt mal so typisch zu meinem Podcast wie hast du das jetzt gerade so erlebt also von da wo du eigentlich angefangen hast und sind wir daraus gekommen was dir wichtig ist?

00:50:18: ja absolut.

00:50:19: Also ich finde wir haben einen Five Times Why gemacht oder ein E-Tik aber... Und haben genau ergründet, warum ist mir denn das wichtig?

00:50:27: Das stimmt ja trotzdem.

00:50:28: Es sind ja alles Wahrheiten sozusagen meine inneren Wahrheiten über die wir gesprochen haben wie eine Wahrheit ist, die man von außen sehen kann wenn man auf mein Profil gedauflingt und wenn man sich meinen Lebenslauf anschaut Wenn man sich anschaut was ich gerade alles so mache dann sieht man das da braucht man nicht mit mir gesprochen haben.

00:50:45: Wir sind immer ein Stück weiter ein Stück tiefer gegangen haben ergrundet Warum ist das so?

00:50:54: Und wo würdest du sagen, sind wir dabei jetzt rausgekommen?

00:50:59: Da ist es eine schöne Frage.

00:51:00: Wo sind wir da herausgekommen?

00:51:03: bei Werten fast schon, bei Wertene und inneren Überzeugungen und auch bei dem Weg den... Also zumindest ein Stück weit beim Weg, den ich gemacht habe.

00:51:12: Ich hab ja nicht alles erzählt darüber.

00:51:14: Dafür hat mir jetzt gar nicht die Zeit aber schon bald.

00:51:16: so wer bin ich als Mensch?

00:51:18: was macht mich aus?

00:51:20: Auch mir bin ich dahin gekommen, dass sich über mich selbst, über mein Leben und alles was ich tue wirklich fundamental Verantwortung übernehme.

00:51:28: Und wie du auch... Genau!

00:51:30: Ha!

00:51:31: Dann fasse ich mal zusammen mit den Werten ne?

00:51:33: Also einen haben wir teilen wird, den habe ich nämlich gehört, den du gesagt hast, den hab' ich auch.

00:51:37: Das ist Frieden.

00:51:39: Ja.

00:51:40: Glaube ich.

00:51:42: Innere Frieden ja.

00:51:44: Innerer Frieden genau.

00:51:46: Für mich ist Friede alles also innen-und außen frieden an sich.

00:51:53: Dann hast du gesagt Verantwortung.

00:51:54: Ich glaube auch sehr, dann auch sehr wichtig die Selbstverantwortung.

00:51:57: Ja richtig.

00:52:00: und das dritte würde ich sagen was ich bei dir gehört habe ist dann einfach noch Wirksamkeit oder?

00:52:06: Ja absolut.

00:52:12: Also meine Werte sind halt wie gesagt Frieden und das zote Liebe.

00:52:18: Das sind meine... Die Dinge leiden mich und das Spannende für mich ist nachdem ich dann wirklich geklagt habe Was das für mich wirklich heißt, also dass ich so klar bin, dass die so benennen kann.

00:52:29: Habe ich erstmal dann vor ein paar Jahren gerafft oder verstanden?

00:52:34: Also wenn du wirklich wirklich weißt was deine Werte sind und auch dich mit ihnen verbinden kannst, dass sie irgendwie so... Dann sind Sie wirklich für Dich Ausrichtung weil es gibt ja so viele Unternehmenswerte.

00:52:45: Das ist einfach nur Papier wo drauf Buchstaben draufstehen und keiner hat sich damit verbunden, ...dass die Leute damit etwas anfangen können.

00:52:52: Oder es ist halt cool für Employer Branding oder so ne?

00:52:56: Das stimm ich dir hundertprozent zu.

00:52:57: Für mich ist es der innere Kompass, der mich ausrichtet.

00:53:01: Ja genau!

00:53:03: Deswegen mein Spruch wie würde ich handeln wenn ich mich selbst lieben würde?

00:53:07: Passt total gut zusammen.

00:53:09: Deswegen passt auch dein Titel sehr gut zum Podcast übrigens.

00:53:13: Der Empathiechen kann man so sagen.

00:53:18: Also das Verbindestum.

00:53:22: Empathieschenken ist ja eine Strategie könnte man sagen.

00:53:27: Also ich kann meine Visionen sogar formulieren in Zusammenhang.

00:53:29: Ich schaffe eine Welt voller Frieden, indem ich mich selbst liebe.

00:53:32: Meine Liebe anderen gegenüber ausdrücken und die lieber andere annehmen so.

00:53:36: Das ist sehr schön das ist sehr allumfassend!

00:53:40: Ja das passt ja wieder zu deinem Wett das große Ganze zu tun.

00:53:49: Dann würde ich sagen machen wir es hier rund.

00:53:52: und ich stelle dir meine abschließende Frage Wie war es für dich beim Empathischen Count?

00:53:57: Und wie gehst du aus?

00:54:00: Es war sehr

00:54:02: erfüllend,

00:54:03: das war sehr schön.

00:54:04: Das ist auch ein bisschen aufregend, gebe ich zu und ich mag das Gefühl wenn... Ich meine eigenen Anker fühle!

00:54:14: Ich fühle ihn ganz genau in mir, ich fühle den so ganzen einmal solar plexus und mag das sehr gerne.

00:54:20: Ich bin da übrigens auch kein Fan von oder was heißt kein fan von mich kann glaube ich hier Oberflächlichensmordtag, nicht so gutes Ding ist das genau.

00:54:28: Die Sache die Art bespricht, die Art begegnunglich erfüllend und schön finde, die mir im Alter einfach tiefer verleiht.

00:54:35: Und wie geht es mir jetzt?

00:54:36: Ja ich fühle mich fast schon ein bisschen beflügelt und ich freue mich sehr dass wir gesprochen haben.

00:54:41: Ich freu mich sehr, dass du mich eingeladen hast.

00:54:44: Dann danke ich dir liebe Nicole dafür Dass du dir mich gezeigt hast mit dem was dir wichtig ist.

00:54:50: Ich hoffe dir geht's auch gut.

00:54:52: Mir gehts immer gut.

00:54:53: Also nein, das ist ein salopperspruch jetzt.

00:54:56: Aber ich werde ja immer beschenken wenn ich Empathie schenken darf und das angenommen wird und dann Verbindungen entsteht.

00:55:03: Und ich glaube hier sind tiefer Kontakt und Verbindung halt entstanden und Das erfüllt mich einfach weil Ich mag es ich hätte fast gesagt liebe es Menschen in Verbindung zu gehen und ich erlebe es im Alltag als nicht ganz so leicht.

00:55:21: Ich den Anruf, dass es verunsichert Menschen wenn du in Verbindung gehst.

00:55:24: Obwohl ich gleichzeitig habe die Leute wünschen sich das.

00:55:30: Das ist

00:55:30: sehr ambivalent ne?

00:55:31: Ja genau weil verbundenheit heißt er nicht gleich x y z. Richtig Ist ja für jeden

00:55:40: auch individuell, finde ich.

00:55:42: Genau und dann musst du da halt wieder die inneren Kompasse haben wo sie jetzt sich grenzen, wo sag' ich nein, wo ist ein anderes Thema?

00:55:48: Und das wäre vorgezweifend.

00:55:49: nur noch der Motor, wenn wir jetzt was machen

00:55:51: können.

00:55:51: Auch Eigenverantwortung!

00:55:52: Ja vielleicht.

00:55:56: Momentan habe ich hier immer mein Prinzip.

00:55:57: Ich lade jeden Menschen erst einmal ein weil bei acht Milliarden schaffe ich gerne

00:56:01: keine.

00:56:04: Das

00:56:18: verstehe ich sehr gut.

00:56:27: Danke dir, ganz herzlich.