#118: Geschichten aufschreiben und bewahren

Shownotes

„Das häufigste und wichtigste ist eigentlich gewesen, was ich immer beobachtet habe, dass diejenigen nicht aufgegeben haben und weiter an sich selbst geglaubt haben und einfach dann irgendwie weiter gemacht haben.

Und natürlich auch wiederum Personen im Umfeld da waren die ihnen dabei geholfen haben. Die dann für sie da waren und geschaut haben, dass sie weiterkommen, das sie weiter Leben können und dass sie eben nicht in diesem tiefen Tal hängen bleiben und da wieder rausfinden.

Ja, einfach an sich zu glauben.“

Natalie sammelt einzigartige Geschichten von Menschen.

Als Schreibcoach und Ghostwriter ist es ihr wichtig, dass diese aufgeschrieben und bewahrt werden.

Weil wir von diesen lernen und inspiriert werden können. Sie uns helfen und Mut machen in schwierigen Zeiten.

Jeder kann schreiben, sagt sie.

Wir sprechen darüber, was schreiben mit einem macht.

Wann und wie man schreiben kann.

Und über den Wert jeder einzelnen Geschichte und den Umgang mit Kritik, wenn diese veröffentlicht werden.

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.

Mehr über Natalie kannst du hier erfahren: https://www.linkedin.com/in/natalie-dechant/

Wenn du selbst mit etwas gehört werden möchtest, Fragen hast oder mir ein Feedback geben magst? Dann erreichst du mich unter: podcast@empathieschenker.de

Music by Scott Holmes https://scottholmesmusic.com/tracks/storybook/ https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/inspiring-background-music/storybook

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Häufigste oder das Wichtigste ist eigentlich gewesen, was ich immer beobachtet habe.

00:00:04: Dass diejenigen eben nicht aufgegeben haben und sich nicht und am Weiteren an sich selbst geglaubt haben und einfach dann weit irgendwie weiter gemacht haben.

00:00:13: Und natürlich auch wiederum Personen im Umfeld da waren, die ihnen dabei geholfen haben, die für sie da waren Dass sie weiterkommen, dass sie weiterleben können und dass sie nicht in diesem tiefen Tal hängen bleiben sondern wieder rausfinden.

00:00:30: Und ja einfach an sich zu glauben.

00:00:49: Hallo und herzlich willkommen zum Empathiechenka!

00:00:53: Dem Podcast für mehr gegenseitiges Verständnis in unserer Gesellschaft.

00:00:58: Mein Name ist Sebastian Kremser und ich höre meinen Gästinnen und Gästen zu um zu verstehen was sie bewegt.

00:01:07: Heute höre ich Natalie zu.

00:01:09: Sie sammelt einzigartige Geschichten von Menschen, als Schreibcoach und Ghostwriter ist es ihr wichtig dass diese aufgeschrieben und bewahrt werden weil wir von diesen Lernen und inspiriert werden können sie uns helfen und Mut machen in schwierigen Zeiten.

00:01:21: jeder kann schreiben sagt sie besprechen darüber was schreiben mit einem macht wann und wie man schreiben kann und über den Wert jeder einzelnen Geschichte und dem Umgang mit Kritik wenn diese veröffentlicht werden.

00:01:33: Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.

00:01:37: Hallo und herzlich willkommen heute zum Podcast Empathie Schenker, Natalie.

00:01:41: Und auch an dich wie immer die Frage was ist das was dich bewegt?

00:01:46: Das Thema dass dir wichtig ist mit dem du gerne gehört werden möchtest.

00:01:50: Ja hallo Sebastian schön dass ich hier in deinem Podcast dabei sein darf.

00:01:54: Was mich bewegt sind Wissen und Geschichten von Menschen und zwar, dass dieses Wissen und die Geschichten von Menschen auch aufgehoben werden bleiben und nicht verloren gehen.

00:02:06: Und deswegen ist eigentlich der beste Ort wo man so solche Geschichten und solches Wissen von Personen aufheben kann ein Buch weil ein Buch bleibt für die Ewigkeit und verpflegt nicht.

00:02:18: Man kann immer wieder nachschauen, nachlesen und es ist etwas was man in der Hand hat Es bleibt einfach.

00:02:26: Das ist das, was mich so bewegt und ich finde es eben schade dass es so viele tolle Geschichten gibt von Menschen positive negative also alles was einem eben bewegt Und was eben auch anderen menschen was bringen kann und die gehen aber verloren wenn die personen eben nicht mehr hier unter uns weilt ja Wenn sie gestorben ist und wenn die niemand festhält die geschichten dann sind Sie verschwunden und das ist sehr schade.

00:02:51: Wissen und geschichten vom menschen Ja Sehr schön, da haben wir ja schon was gemeinsam.

00:02:57: Weil das ist ja das, was mich hier beim Podcast auch bewegt.

00:03:01: Und wie kommt es dazu?

00:03:02: Dass dir das wichtig ist!

00:03:04: Ja, jetzt kommt eigentlich so ein bisschen aus meiner Geschichte mein Werdegang.

00:03:07: Ich schreibe seit vierzig Jahren... ich habe als Journalistin gearbeitet während meines Studiums und hab immer dann natürlich auch Menschen interviewt für meine Artikel oder auch für Radiobeitrag Und die Menschen haben mir immer sehr viel interessante Geschichten erzählt und ich fand es immer so schade, dass ich nicht alles schreiben konnte.

00:03:29: Weil ich so wenig Platz hatte.

00:03:30: Ich musste dann auswählen natürlich wie man das als Journalist macht und habe dann zu den Personen meistens gesagt Mensch also ihr oder sie haben jetzt so viele Geschichten hier erzählten soviel Wissen aber ich hab mich so viel Platz.

00:03:44: wollen Sie nicht mal ein Buch schreiben?

00:03:45: Da würde sich alles reinpassen.

00:03:47: Sie haben so viel zu erzählen und dann kamen immer wieder dieselben Antworten, wer soll das lesen?

00:03:52: So interessant ist meine Geschichte gar nicht!

00:03:54: Ich habe keine Zeit, ich kann nicht schreiben.

00:03:56: Haben sogar manche gesagt ja, wenn ich mich gefragt hab jeder kann schreiben.

00:04:01: Und diese Geschichten gingen eben verloren.

00:04:05: Dann habe ich eine PR-Ausbildung gemacht.

00:04:09: nach meinem Studium war aber auch wieder geschrieben und war an Hochschulen tätig, habe dort die Studierenden begleitet zu ihrer Abschlussarbeit.

00:04:18: Zu ihrer Bachelor- und Masterarbeit und war eine Hochschule eben, hab da unterrichtet auch.

00:04:24: Und diese Hochschulle hat aber dann geschlossen.

00:04:26: und dann musste ich schauen was mache ich wieder?

00:04:29: Da habe ich mich wieder erinnert, was ich damals gemacht habe nämlich Interviews geführt und Geschichten und Wissen von Menschen Ja, in schriftliche Form gebracht.

00:04:39: Und so kam ich dann zu dem Ghostwriting also dass ich als Ghostwriter tätig bin und eben Bücher für andere Menschen schreiben.

00:04:51: Also irgendwie war Schreiben schon immer deins so.

00:04:54: dann?

00:04:54: Also wahrscheinlich auch schon davor oder wie...

00:04:57: schreiben und lesen.

00:04:58: Also ich habe schon als kleines Kind sehr viel gelesen, als ich lesen konnte und wollte dann auch natürlich so schnell wie möglich lesen und schreiben können und das war immer so.

00:05:09: meins.

00:05:09: also mit Zahlen hab ich überhaupt nicht ja aber Wörter und Buchstaben und Sätze und Geschichten und ich lese auch sehr gerne und viel und es war eigentlich schon immer so Ja das stimmt.

00:05:22: Spannend!

00:05:25: Ich habe mich jetzt gerade gefragt was... Was ist das Besondere an Geschichten und warum sind die Geschichten dir wichtig?

00:05:39: Ja, weil eben je nachdem was es für eine Geschichte ist kann sie natürlich anderen Menschen wieder helfen und Mut machen.

00:05:47: Wenn jetzt jemand irgendetwas Schlimmes erlebt hat und darüber erzählt und ist da irgendwie rausgekommen aus diesem Tief Und hat es geschafft, wieder weiterzuleben und ein positives Leben zu führen.

00:06:03: Und jemand anderes liest das dann?

00:06:04: Und denkt Mensch ich bin ja in einer ähnlichen Situation oder war auch in der ähnliche Situation und derjenige hier, der das in dem Buch beschreibt, hat es geschafft darauszukommen.

00:06:14: Dann kann ich das sicherlich auch schaffen und es soll so Art Mut machen und andere inspirieren dass sie dann auch eben was Positives aus ihrer vielleicht negativen Geschichte herausnehmen für sich.

00:06:30: Jetzt habe ich noch das zweite Gott, was wir gemeinsam haben, nämlich das Inspirieren.

00:06:36: Ja, das finde ich spannend!

00:06:37: Das heißt ja im Grunde jede Geschichte und jedes Buch, was dann in deinem Fall am Ende da rausgekommen kann ist einzigartig.

00:06:47: Ja, richtig.

00:06:48: Weil jeder Mensch ja auch einzigartig ist und hat nur jeder seine eigene Geschichte.

00:06:52: Deswegen ist es so das dann das Buch... einzigartig ist, selbst wenn jetzt eben es mehrere Bücher gibt.

00:06:59: Ein um denselben Thema ist ja nicht schlimm, wenn's dann noch ein Buch gibt weil ich nicht oft gefragt, was nützt das denn?

00:07:04: Wenn ich noch einen Buch schreibe, es gibt doch schon so viel zu meinem Thema Ja gerade weil es eben schon Büchern gibt zu deinem Thema sage ich dann immer Es ist ja offensichtlich interessant für die Leser und es gibt aber deinen Buch noch nicht Weil du hast andere Geschichten zu erzählen Du hast anderen Schreibstil, du hast vielleicht eine andere Sicht auf die Dinge.

00:07:23: Ja also das ist immer individuell und einzigartig und deswegen macht es eben auch Sinn seine eigene Geschichte aufzuschreiben und auch sein Wissen rüberzubringen weil wissen bekommen wir heutzutage über alle möglichen Kanäle auch über KI ja aber eben nicht dieses individuelle und diese persönlichen Geschichten dir auch mit Emotionen verbunden sind dass alles einzigertig

00:07:50: Ja, da kommt mir so die Frage.

00:07:53: Wozu?

00:07:54: Warum?

00:07:54: Wofür ich das Buch schreibe?

00:07:56: Das macht ja den Unterschied dann aus, denke ich.

00:07:59: Also warum oder wofür?

00:08:01: Es gibt natürlich ganz viele, warum es... Ich schrei beja.

00:08:04: zum einen für Menschen ihre Geschichte aufbewahren wollen für die Nachwelt, also Biografien- oder eben Geschichten und aber auch für Selbstständige und Unternehmer, die das Buch für ihr Marketing einsetzen wollen.

00:08:18: Und da ist ja oft das Warum dann nicht nur, dass es festgehalten ist?

00:08:22: Das Wissen auch Ja.

00:08:24: Aber diese Menschen wollen ja als Autor bekannt werden Sie wollen Kunden gewinnen sie wollen in die Medien kommen durch dieses Buch Sie wollen eben auf Bühnen kommen als Speaker.

00:08:35: Also es gibt ganz unterschiedliche Warums.

00:08:39: einfach ein wunderbares Instrument, mit dem man all diese Dinge abdecken kann.

00:08:46: Also wenn du Buch als Instrument benennst dann denke ich daran dass es ja ein Instrument ist mit dem ich meine Gedanken sortieren und klären kann damit sie letztlich auch im Kopf klar von meinem Konzept und verständlich für andere Menschen bin oder?

00:09:05: Richtig, ja.

00:09:06: Es kommt eben drauf an für wen du dann schreiben möchtest.

00:09:09: Es soll natürlich so sein dass die Zielgruppe... Die Leser, die das Buch dann kaufen und lesen sollen, dass die das auch verstehen und dass es deren Sprache auch geschrieben ist.

00:09:18: Das ist ganz wichtig damit es eben auch wirklich dann entsprechend wirkt.

00:09:24: Und es macht keinen Sinn wenn ich etwas schreibe für eine Zielgruppel die das vielleicht gar nicht verstehen kann.

00:09:29: also es soll schon so sein nachvollziehbar ist und man dem ganzen folgen kann.

00:09:38: Was bewegt dich noch bei diesem Thema?

00:09:41: Ja, also das wie gesagtes Buch eigentlich so die Wurzel von allem.

00:09:49: ja wenn man einmal eben seine Geschichte, seinen Inhalt und sein Wissen in den Buch festgehalten hat.

00:09:57: Lassen sich alle anderen Kanäle damit bespielen.

00:10:01: also dieses Buch ist praktisch an erster Stelle Und nicht wie es oftmals ist dass man sagt okay ich muss ja erst noch das und das machen zum Beispiel erstmal eine Webseite aufbauen Ich muss erst noch meine Social Media Kanälen bespilen, mein Newsletter aufbauten und dann irgendwann kommt dann das Buch.

00:10:19: Eigentlich sollte es umgekehrt sein, dass das Buch an erster Stelle steht.

00:10:22: Weil wenn ich da den Inhalt einmal festgehalten habe, kann ich diese ganzen Kanäle daraus bespielen.

00:10:28: Das mache auch jetzt mit meinem eigenen Expertenbuch.

00:10:30: Das habe ich letztes Jahr erst herausgebracht, obwohl ich jedem sage wie wichtig ein eigenes Buch ist.

00:10:36: Es hat mich dann gestört, dass ich selber keins habe, wie das so ist im Schulterzeitschul.

00:10:41: Authentizität oder am Leuchtturm ist am dunkelsten?

00:10:44: Richtig!

00:10:45: Und da habe ich jetzt mein Wissen drin, weil ich eben auch in dem Buch beschreibe wie man ein gutes Buch schreibt von der ersten Idee über den Schreibprozess bis zur Veröffentlichung und Vermarktung.

00:10:55: Und habt ihr einen genügend Stoff für meine Newsletter?

00:10:59: Für meinen Social Media und so weiter wenn ich etwas schreiben möchte ja das ist eigentlich wirklich ein gutes Instrument und die Basis von allem.

00:11:10: Ja und gleichzeitig kriege ich Leute, die schreiben erstmal kleine Blockbeiträge posten usw.

00:11:15: Und fassen das dann zu einem Buch zusammen?

00:11:17: Das geht natürlich auch.

00:11:18: ja wenn man schon sehr viele Blockbeiträger hat Dann ist es eine wunderbare Sache nicht so wahnsinnig viel auffahnt das in ein buch zu packen.

00:11:26: oder Wenn man eben auch sowie du jetzt podcast hat habe Ich auch schon jemand gab der dann aus seinen podcast folgen ein bucht gemacht.

00:11:33: Oder wenn man einen fertig fertig abgedrehten videokurs beispielsweise hat Dann hat man ja auch schon den Inhalt festgehalten, nur in einem anderen Medium und kann dann das eben in ein Buch packen.

00:11:45: Und es vielleicht sogar noch so nach dem Motto ist das Buch zum Videokurs anbieten.

00:11:51: Das ist eine gute Möglichkeit.

00:11:52: also ja so rum geht's natürlich auch.

00:11:54: Es kommt immer darauf an was derjenige schon an Material hat, was man daraus machen kann.

00:12:00: Das schaue ich mir natürlich dann

00:12:03: an.

00:12:03: Ja wenn ich da eine Resonanz gehe dann denke ich gerade Für mich wäre da Sinn und Zeug eines Buches, dass ich letztlich dann – weil den Ansatz kenne ich auch quasi ein Skript für Workshops und Trainings usw.

00:12:15: habe.

00:12:16: Also mal so einen Handout gibt ja auch einige Trainer die auf der Grundlage ihres Buches das Training machen und dann allen als Hand out das Buch geben.

00:12:26: So noch die Motoren?

00:12:27: Ja!

00:12:27: Das ist eine Möglichkeit, dass man es eben in Workshobs einsetzt und dass dann zusätzlich nochmal den Teilnehmern an die Hand gibt, um das was im Seminar oder in dem Workshop.

00:12:37: gemacht wurde, dass sie es noch mal nachlesen können.

00:12:39: Weil es gibt nicht nur Leute die Videos anschauen wollen oder sich etwas anhören wollen, die wollen wirklich auch darin lesen.

00:12:47: und wenn sich jemand mit dem Buch intensiv beschäftigt weil wie man liest so ein buch einfach nebenbei zwischen Tür und Angel muss ich dann schon genau mit beschäftigen und das lesen dann kennt er denjenigen schon und wenn er dann mit ihm arbeiten möchte ist es viel einfacher eigentlich Zum Beispiel, wenn ihr mir ein Coaching oder ähnliches zu buchen, weil er sich ja schon mit der Person beschäftigt hat.

00:13:09: Er weiß schon zumindest ungefähr wie derjenige arbeitet und ob vielleicht das passen könnte.

00:13:14: Ja also man muss dann auch selber als Coach nicht mehr so viel tun kann sagen hier in meinem Buch steht alles drin ist doch mal durch Das sieht man schon ob es passt

00:13:25: Zumindest inhaltlich, was im Buch steht.

00:13:28: Ja

00:13:28: und auch

00:13:29: wenn eben die Geschichten von Kundengeschichten oder wenn persönliche Note mit drin ist das bei diesen sogenannten Expertenbüchern gespielt ja immer die persönlichen Geschichte.

00:13:38: Das Auto ist eine Rolle der Autorin weil der Leser möchte sich ja mit dieser Person verbinden und möchte dann auch einiges erfahren.

00:13:45: wie ist derjenige dazu gekommen?

00:13:47: Weil es hat alles einen Rund was man macht und warum man das tut.

00:13:51: Und es ist meistens ja auch irgendwie aus der persönlichen Geschichte rührt es her, und dann sieht man schon ob das eben passen kann.

00:13:58: Genau da kam mir grad so der Gedanke in den Kopf ne?

00:14:03: So ein bisschen hast du schon angeschrieben, was ist so deine persönliche Geschichte dass Du jetzt das Bücher rein sind oder die Frage Was sind Geschichten Die dich ins Berit haben von denen du gehört hast oder wo du helfen durftest, dass sie dann quasi geschrieben werden.

00:14:21: Ja gut also es sind ganz unterschiedliche Geschichten von Menschen.

00:14:26: zum Beispiel jemand war in Unternehmen angestellt und war da eigentlich ganz zufrieden.

00:14:33: Und mit der Zeit hat derjenige aber gemerkt, dass er oder sie – je nachdem – das nicht mehr möchte.

00:14:41: für andere zu arbeiten oder einen Chef über sich zu haben und immer nur auszuführen was andere demjenigen sagen und dann den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt ist ja ein mutiger Schritt und haben dann eben ein Coaching-Business zum Beispiel aufgebaut.

00:14:56: Und sind da jetzt sehr erfolgreich, können selbst entscheiden welche für wen sie arbeiten wie sie arbeiten und darüber dann zb auch einen Buch geschrieben.

00:15:05: ja also das ist kommen jetzt auch ein zwei Bücher raus in diese Richtung die ich begleitet habe.

00:15:13: Das finde ich schon sehr interessant.

00:15:16: zum Beispiel oder wenn jemand wirklich eine Krankheit hatte oder ganz tief gesunken ist aus irgendwelchen Gründen und gar nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll.

00:15:28: Und hat das dann wirklich auch geschafft daraus zu kommen?

00:15:31: Was ich vorhin schon angedeutet hatte und dann eben was ganz Neues und anderes draus geworden ist, wo er vielleicht vorher nie daran gedacht hätte.

00:15:40: Das hört sich ja an als wenn das viel oder im Schwerpunkt so Erfolgsgeschichten wie die Menschen aus einer Unzufriedenheit Krise dann einen Weg gefunden haben.

00:15:51: oder was macht die Geschichten aus?

00:15:55: Ja, das waren jetzt mal einige Beispiele dafür.

00:15:59: Es muss nicht immer nur sein Erfolg im Sinne von dass ich ein Business daraus gemacht habe.

00:16:06: es kann ja auch sein, dass jemand wirklich einen schweren Schicksalsschlag erlebt hat und da rausgekommen um weiter erleben zu können manche sind so tief und haben so schlimme Dinge erlebt dass sie gar nicht wussten, wie es weitergehen soll.

00:16:22: Also ich hab da auch einige Geschichten, die ich aufgeschrieben habe oder Biografien und wenn ich dann eben mit den Autoren den angehenden spreche... Ich mach das ja mit der Interviewtechnik, dass sich dann Frage was ganz viele Fragen stelle und der Inhalt soll ja von der Person kommen.

00:16:39: Dann weiß ich ja nicht, was erzählt mir die Person jetzt im nächsten Satz?

00:16:43: Das sind manchmal ganz heftige Dinge, die man ja dann nicht so erwartet.

00:16:47: Und das ist auch etwas, was ich immer wieder faszinierend finde.

00:16:51: Dass diese Personen es dann trotzdem geschafft haben weiterzumachen und nicht aufzugeben und immer noch weiter an sich zu glauben.

00:16:59: Ja, ja.

00:17:00: Das ist ja so wie hier.

00:17:01: Ich weiß ja auch nie, was kommt?

00:17:02: Genau!

00:17:03: Jetzt bin ich mal neugierig... Was ist deine Beobachtung wenn du die Menschen zuhörst und beim Schreiben hilfst?

00:17:09: Was hat sie da durchgebracht?

00:17:13: Kannst du in deinen ... auf deiner Reise, wo du Menschen beim Schreibenbegleitest beobachten was die Menschen dabei geholfen hat oder was es war dass sie dann da aus diesen dunklen Phasen rausgekommen sind.

00:17:29: Oder dass sie erfolgreich geworden sind einfach ihre Ziele erreicht haben je nachdem was halt deren Geschichte war oder auch deren Sinn im schreiben.

00:17:40: ja also Das häufigste oder das Wichtigste ist eigentlich gewesen, was ich immer beobachtet habe.

00:17:46: Dass diejenigen eben nicht aufgegeben haben und sich nicht und am Weiteren an sich selbst geglaubt haben und einfach dann weit irgendwie weiter gemacht haben.

00:17:55: Und natürlich auch wiederum Personen im Umfeld da waren, die ihnen dabei geholfen haben, die für sie da waren Dass sie weiter kommen, dass sie weiter leben können und dass sie nicht in diesem tiefen Tal hängen bleiben sondern wieder rausfinden.

00:18:12: Und ja einfach an sich zu glauben.

00:18:16: Es ist ja im Grunde beim Schreiben auch so wenn jemand jetzt selber ein Buch schreiben will.

00:18:20: Ist es gut?

00:18:21: Klar kann er machen und wenn das demjenigen Spaß macht und er ist begabt Es fällt ihm nicht schwer, dann kann er das alleine tun.

00:18:31: Aber es ist immer ganz gut jemanden eben auch an der Seite zu haben einen Schreibcoach, ne?

00:18:37: So wie ich jetzt habe ich bei meinem Buch sogar auch gehabt.

00:18:40: Obwohl ich selber das mache und selber Schreib Coach bin, hab ich mir jemandem an die Seite geholt.

00:18:45: Und das macht viel mehr Spaß dann und man kommt eben schneller voran.

00:18:50: Das ist auch wichtig dass man entsprechende Menschen in dem Umfeld hat, die einem weiterbringen und die einem ermutigen sagen, du schaffst es und dieses Durchhaltevermögen ist glaube ich auch ein selblicher Faktor.

00:19:04: Dass man eben nicht aufgezogen sagt, ich gehe jetzt da durch auf wenn's unbequem ist und danach wird das besser.

00:19:11: Ja für mich ist das ja immer dieses... Ich habe eine Ausrichtung also ich weiß wo ich hin will und gehe diesem Weg und ich achte gar nicht so sehr auf die Zeit, weil wenn ich schnell sein will ist halt anstrengend.

00:19:28: Es ist wie beim Laufen.

00:19:29: Wenn ich schnell auf ist, ist es halt anstregend.

00:19:31: Aber ich kann auch dahin wandern.

00:19:33: Also hier muss er nicht sprinten und für mich ist so dieses dranbleiben.

00:19:39: Das war mein Gedanke das sehr total spannend ist, wenn du die Geschichten der Menschen anhörst ihnen hilft es festzuhalten aufzuschreiben dass... Du ja viele Sachen hörst, also wie ich hier beim Podcast ne überhundert und dann irgendwann hat man so eine Menge dass man merkt da gibt es diese Prinzipien die dem Menschen dabei geholfen haben dahin zu kommen.

00:20:00: Deswegen fragte ich sie nach

00:20:05: Ja Also wie gesagt ist immer gut auch jemanden sich an die Seite zu holen.

00:20:10: das habe ich gemerkt.

00:20:11: bei allem also.

00:20:12: natürlich versuche ich auch erstmal alleine zurechtzukommen aber meistens ist dann leichter und schneller wenn man jemanden an der Seite hat, der schon das praktisch macht was ich hin will oder in Erfahrung hat.

00:20:24: Also wenn jetzt jemand zum Beispiel ja wie soll ich sagen es ist ja so im anderen Bereichen lassen wir uns ja auch helfen da ist es praktisch ganz normal dass man ein Trainer im Sport hat, dass man einen Steuerberater hat oder jemand vielleicht für den Haushalt.

00:20:44: Da ist es selbstverständlich, aber oft erlebe ich das beim Buch schreiben mit so ein bisschen dieses Ego.

00:20:49: Ja, ich will's doch schon selber in die Tasten hauen, den Text.

00:20:55: Ich meine, es ist ja nicht jeder so, dass er täglich schreibt und es einem leicht von der Hand geht.

00:21:00: Und da wohnen sich viele Menschen eben auch schwer, sich überhaupt helfen zu lassen.

00:21:07: Du wärst quasi der... Das was in der Buchfunktion des Steuerbautern ist, das machst du hört beim Schreiben, das dem Menschen hilft beim Schrauben.

00:21:14: Jetzt hab ich eine Neugierfrage vom Ghostwriter, das heißt du machst Interviews mit den Leuten was sie bewegt und ihre Gedanken sind.

00:21:21: Und dann formulierst du quasi deren Gedanken die du aufnimmst von ihnen zu Texten umquasi?

00:21:30: Ja also der Inhalt kommt zu hundert Prozent von dem künftigen Autor oder der Autorin.

00:21:37: Das Buch des Autors soll nicht meins sein.

00:21:39: Ich bin nur in Anführungszeichen Gute Geist im Hintergrund, ja.

00:21:43: Das ist ein Girls' Writing der das Ganze aufschreibt und in eine gute Form bringt weil vielen Menschen fällt es viel leichter zu erzählen was sie erlebt haben oder welches Wissen Sie in einem Buch packen wollen als Aufzuschreiben.

00:21:56: Ganz schreibtonig sich unheimlich schwer Und wenn ich das dann eben aufnehme transkribiere und bearbeite Dann ist es ja trotzdem das Buch desjenigen Weil das nicht mein Inhalt und mein Wissen Ja, sondern formuliere es in der Sprache auch das im Sprachstil des Autos der Autorin.

00:22:14: Weil ich durch die Aufnahme ja dann schon auch die Worte habe, die derjenige benutzt und dann kommt eben der Stil auch zum Tragen um nicht meiner.

00:22:23: Ja, spannend weil... Ich bin ja auch so ein Sprechdenker deswegen kann ich das gut nachvollziehen.

00:22:28: Manchmal denke ich mir oh shit!

00:22:31: Ich hätte auf die Aufnahme-Taste drücken sollen, als ich mit jemandem gesprochen habe.

00:22:33: Weil das so coole Gedanken waren und danach habe ich sie aber nicht mehr wieder.

00:22:38: Genau.

00:22:39: Richtig, deswegen sage ich auch oft zu meinen Autoren wenn die selber schreiben wollen und das ja so wie du eben gesagt hast Mensch jetzt habe ich sowas Tolles gesagt und es ist nicht festgehalten dass man einfach zum Beispiel auch wenn man verzieren geht oder so das Handy dabei hat und mit dem Handy das aufnimmt oder aufspricht ist ja heutzutage von der Technik alles möglich und dann hat man das zumindest mal fest gehalten.

00:23:00: Es ist zwar noch nicht verschriftlich aber das ist ja auch der Schritt da ist ja dann nicht mehr schwierig sodass man da auch sehr gut seine Gedanken festhalten kann.

00:23:09: Ja,

00:23:11: ich habe ja in der Schule auch den Spruch mitbekommen oder den Glaubenssatz entwickelt – Ich kann nicht schreiben weil ich eine Lese recht schreiblich, welche adressiert bekommen habe.

00:23:19: und aber da ging es letztlich eigentlich nur um Rechtschreibung und nicht nur im Inhalt, der war nämlich immer gut.

00:23:26: Das habe ich damals so gelöst dass sich meine Lektorin für meine Diplomarbeit geholt.

00:23:30: haben wir vom Wegen sich helfen lassen.

00:23:33: Nichtsdestotrotz hat dieser Glaubenssatz sich lange mitgeschleppt, dass ich das immer geglaubt habe bis ich letztes Jahr mal ein lucides Träum hatte.

00:23:41: Wach geworden bin und dachte Boah!

00:23:43: Ich muss den Traum aufschreiben weil es war so ein Wachtraum.

00:23:45: Ich wusste alles.

00:23:46: Und daraus ist so ein mega cooles Gedicht draus geworden.

00:23:48: Habe ich jetzt schon paar Mal zitiert hier beim Podcast nämlich eine Heldenreise der Liebe.

00:23:52: Ich bin liebe, lebe in Frieden ja?

00:23:55: Dann hab' ich das aufgeschrieben innerhalb von einer Stunde und denke Alter Schwede... Jetzt kann ich nicht mehr von mir sagen, ich kann nichts schreiben.

00:24:03: Also mein Selbstwert hat sich dadurch verhindert.

00:24:06: Ja genau sehr gut das macht auch was mit demjenigen auch wenn er nicht selbst schreibt derjenige erzählt und lehse.

00:24:15: Rechtschreibschwäche ist überhaupt nicht schlimm.

00:24:17: jeder kann ein Buch schreiben weil es gibt Lektoren wie du gesagt hast.

00:24:20: sehr schön dass du dir auch eine Lektorin genommen hast zu Hilfe.

00:24:25: Und das ist ja beim Buchschreiben genauso, ich sage immer zu meinen Autoren erst mal drauf los schreiben und hinterher dann eben korrigieren also niemals beides gleichzeitig machen das ist gar nicht möglich.

00:24:35: eigentlich erstmal schreiben und am Schluss jemand anderes rauf schauen lassen.

00:24:40: und da muss man ja unterscheiden zwischen dem Lektorat und dem Korrektorat.

00:24:44: dass man beim Lektorit auf den Inhalt und die Logik den roten Faden schaut ob alles verständlich Und dann eben nochmal die Rechtschreibung Zeichensetzung Grammatik korrigiert, dass es kommt ganz zum Schluss und ist eigentlich dann ja da ist das Buch schon im Grunde fertig.

00:25:00: Der Inhalt ist festgehalten und die Rechtsschreibung macht jemand anderes.

00:25:06: Dann hatte ich wahrscheinlich eher ein Korrektorat, aber es hat sich auch gelohnt insofern, dass sie die Promo-Balt sehr gut wurde genau.

00:25:14: Und dann habe ich noch einen anderen Gedanken dazu wenn Ich gehe da jetzt mit dir so in Resonanz und Teil was von mir, weil ich diesen Glaubenssatz.

00:25:23: Ich kann nicht schreiben Kenne Und ich mittlerweile an den Punkt gekommen bin dass es gar nicht darum geht ob ich schreiben kann oder nicht sondern Ob ich mir die Ruhe und Zeit nehme zu schreiben.

00:25:40: Ja das ist auch ein wichtiger Faktor.

00:25:43: natürlich soll man die nötige Ruhe haben oder eben sich die Zeit nehmen.

00:25:48: und da haben auch oft meine Autoren, die ich betreue eben Schwierigkeiten dass sie sagen ja ich weiß gar nicht wann ich das machen soll.

00:25:55: Und dieses Zeitmanagement es gibt ja Menschen die schreiben jeden Tag eine Stunde zu einer ganz bestimmten Uhrzeit zum Beispiel morgen zwischen sechs um sieben oder so.

00:26:06: Und dann kommt man auch Schritt für Schritt vorwärts und kann Seiten füllen.

00:26:10: Oder es gibt Leute, die sagen, wenn ich am Stück schreibe, ich nehme mir einen Vormittagmal den Block ich mir nur fürs Schreiben.

00:26:17: Wenigstens ein paar Stunden am Stück.

00:26:19: Oder es gibt Menschen, die sagen unter der Woche habe ich überhaupt keine Zeit.

00:26:23: Ich schreibe nur am Wochenende und dann hatte ich auch schon welche.

00:26:26: Die haben sich mal zwei Wochen oder eine Woche ins Kloster eingemietet oder einen anderen stillen Ort und haben da fast das ganze Beruf geschrieben.

00:26:36: Also es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten Autos für sich selbst rausfinden, was für ihn oder sie das geeignete ist.

00:26:45: Aber wichtig ist es, dass man überhaupt schreibt und nicht das Buch dann wieder, das Manuskript wieder wochenlang liegen lässt und da nichts dran macht, muss man sich wieder neu einfinden und neu rein denken also immer kontinuierlich dran bleiben.

00:26:58: Das ist das Wichtige.

00:26:59: Ja genau!

00:27:00: Und jetzt habe ich gerade gedacht... Dieses kunstschönliche war genau, als wir gesprochen haben, mein Gedanke.

00:27:07: Wenn ich weiter darüber nachdenke was blockiert mich beim Schreiben ist es muss direkt fertig werden.

00:27:12: also es muss direkt super sein.

00:27:15: aber das kann ja gar nicht sein das geht ja gar nichts weil ich muss ja schleifen drehen wodurch sich meine Gedanken schärfen.

00:27:21: Also am Anfang habe ich halt ein Holzklotz da und dann hab' ich eine Holzfigur am Ende wenn ich da meine Runden drehe.

00:27:28: Ich erinnere mich gerade an meine Diplomarbeit.

00:27:30: Da war so ein Schreibtyp, da konnte ich drei Tage von acht Stunden hintereinander in der Bibliothek machen und dann brauchte ich aber eine oder zwei Tage Pause wo ich nix gemacht habe und wieder intervallmäßig.

00:27:42: Ja, es ist auch schon gut den Text dann auch mal liegen zu lassen.

00:27:46: Also wie bei einem guten Kuchen sag ich immer, der Teig muss ja auch ruhen und dann wird er eben verziert

00:27:53: usw.,

00:27:55: also beim Schreiben auch dass sich dann erstmal den Text ruhen lasse und danach einen zwei Tagen nochmal drüber schaue und dann entdecke ich wieder neue Sachen oder sehe wieder anderes.

00:28:04: Es soll natürlich auch wieder nicht so sein, dass dann komplett alles umgeschmissen wird nur wenn es jetzt wirklich nötig ist.

00:28:09: Sondern sich einfach mal für etwas entscheiden und sagen so bleibt das jetzt?

00:28:12: So ist es jetzt gut und das fällt auch vielen Menschen schwer die dann so perfektionistisch veranlagt sind.

00:28:17: Und alle ist wirklich hundert Prozent haben wollen.

00:28:21: Na klar jeder möchte ein gutes Buch schreiben und einen guten Text haben aber man kann auch Texte verschlimmen besser.

00:28:27: Das ist dann eben ... vorankommt und das ist dann wieder das, was die Menschen hemmt am Schreiben.

00:28:35: Und dann kommt dann schnell der Glaubenssatz... Ja ich kann ja gar nicht schreiben!

00:28:38: Ich habe hier gar nichts zustande gebracht.

00:28:40: Das ist aber eine Irrglaube.

00:28:41: Also es ist halt ein Glauben-Satz.

00:28:44: Dann gibt's noch diesen weißes Blatteffekt.

00:28:50: Ja, und da sage ich dann oft zu meinen Autoren fangen einfach mal an zu schreiben.

00:28:55: Also es gibt ja dieses Free Writing dass man mal fünf oder acht oder zehn Minuten lang nur schreibt egal ob das jetzt über irgendein Gegenstand auf dem Schreibtisch ist oder was einem einfällt Einfach losschreiben und wichtig ist eben nicht aufzuhören immer weiterzuschreiben.

00:29:10: Dann hat man schonmal etwas auf dem Papier stehen.

00:29:13: Ob das so bleibt oder nicht ist jetzt mal dahingestellt.

00:29:16: aber man ist zumindest in diesen Schreibfluss gekommen Und das ist wichtig, dass man da reinkommt und drinnen bleibt und weiter schreibt.

00:29:26: Ich habe auch mal ausprobiert... vielleicht kennst du die Mahlorte?

00:29:29: Das sind ja so Orte wo man so reingeht und dann einfach intuitiv malt.

00:29:33: Ja!

00:29:34: Die Bilder bleiben auch dann da also man nimmt den nicht mit

00:29:36: usw.,

00:29:36: die werden da archiviert.

00:29:38: Hier gab es einmal einen wo ich lebe.

00:29:40: der hat mir den Schreibort aufgemacht.

00:29:43: Da haben wir uns in einem Raum gesetzt und einfach geschrieben Das geschrieben in einem Briefumschlag getan und abgegeben.

00:29:52: Also einfach nur um ins... Ich hab das mal ausprobiert, um mit Schreiben zu kommen, ja?

00:29:56: Hinterher wurde ich mich unsicher gefühlt weil ich da sehr persönlich einfach frei losgeschrieben habe und dann geht er.

00:30:01: okay keine Ahnung wo die Dinger mal landen aber zum glück sind sie nicht digital dann können Sie sich nicht so schnell verfügelfältigen.

00:30:10: Und das ist spannend wenn ich darüber nachdenke weil.. Aber wie krass!

00:30:13: Ich verhindere und vermeide einfach zu schreiben.

00:30:17: Wenn ich aber ehrlich in mich hinein höre und mal gucke, wenn ich das dann getan habe.

00:30:22: Wie viel Freude und Spaß mir das gemacht hat?

00:30:23: Und wie faszinierend es ist was so aus dem Kopf rauskommt für Gedanken die mich selber faszineieren können.

00:30:32: Richtig!

00:30:33: Also es geht mir manchmal auch so wenn ich dann etwas geschrieben habe und lass es dann liegen und am nächsten übernächsten Tag lese ich das da wieder denke ja oh das hast du geschrieben.

00:30:40: Das ist ja richtig gut.

00:30:42: also dann kommt nochmal diese Sicht von außen.

00:30:45: In dem Augenblick habe ich es eben niedergeschrieben.

00:30:47: Oder wenn ich jetzt mein Buch wieder durch Blättere und darin lese, dann denke ich auch manchmal, das hätte ich nicht gedacht ... formulieren kann, aber es ist halt in dem Moment so geschehen und deswegen ist auch gut dann da auch nichts mehr groß dran zu ändern.

00:31:02: Also natürlich klar die Hinweise der Lektorin habe ich schon auch teilweise eingearbeitet weil das ist ja schon so dass man dann eben im Tunnel ist und gar nicht mehr die Dinge sieht und deswegen is das Lecturat ja auch so wichtig und das hab' ich schon geändert.

00:31:17: Aber ansonsten habe ich mich manchmal selber erstaunt über die Formulierung.

00:31:26: Genau, da hab ich mich gefragt.

00:31:27: Da hast du bestimmt auch schon einiges erlebt mit deinen Kunden?

00:31:30: Soll ich jetzt einfach mal ... Die sind ja Autoren und du bist die Schreiberin oder keine Ahnung.

00:31:34: Dass sie dann für sich so, denk ich mal, dann Erfahrung gemacht haben, wenn Sie Ihre Gedanken damals irgendwie ausgedrückt haben... Und wer auch immer sie zur Papier gebracht hat, ob du oder sie selber.

00:31:51: Du machst wahrscheinlich beides, dass die Leute schreiben und du sie begleitest beim Schreiben.

00:31:55: Oder sie sagen ... Ich erzähl's dir und du schreibst es für mich.

00:31:57: Genau.

00:31:58: Das ist das Ghostwriting, was ich gesagt hatte mit diesen Interviews, dass ich dann das schreibe und mein Name aber nicht auftaucht sondern der Name des Autos steht auf dem Buchcover.

00:32:08: und das andere ist eben dieses Schreibcoaching, dass sich dann denjenigen begleite beim schreiben Wir machen das dann eben in Zoom-Calls, dass ich dann sage ja was für ein Problem liegt vor.

00:32:21: und da hat derjenige gesagt vielleicht auch ich habe hier so eine Schreibblockade.

00:32:24: Was soll ich tun?

00:32:25: Oder wie ist es mit Zeitmanagement?

00:32:28: oder wir schauen uns eben Ausschnitte aus dem Buch an Texte und ich gebe Optimierungsvorschläge schon mal.

00:32:33: Ja also ganz unterschiedliche Themen die eben zum Tragen kommen.

00:32:38: Also ich mache das individuell im eins zu eins Und schaue dann was bei demjenigen gerade anlegt Und dann begleite ich ihn bis zum fertigen Buch, bis zum Buchmanuskript.

00:32:49: Bevor es eben in den Buchsatz geht, bis es gelayoutet wird und das mache ich aber nicht.

00:32:55: also bin ja kein Bravgerinn oder Buchsetzerin.

00:32:58: Da habe ich dann auch wieder Menschen in meinem Netzwerk, mit denen ich zusammen arbeite.

00:33:03: Wichtig ist mir halt immer dass das Buch wirklich veröffentlicht wird weil das ist nämlich ein Punkt der oft schwierig ist.

00:33:09: Das war schon bei meinen Studierenden so wenn ich den Bachelormasterarbeit begleitet habe natürlich nicht als Ghostwriter erst darf ja nicht aber eben als Schreibcode da sie dann wirklich mal sagen jetzt ist Schluss Jetzt gebe ich die Arbeit ab und dem Buch auch.

00:33:24: jetzt veröffentliche ich das Buch.

00:33:26: viele meiner Autoren, meine Kunden wie du sagst eben auch dann ja so eine Händschwelle dass sie das Ganze in die Welt rausbringen.

00:33:36: Die Öffentlichkeit weil in dem Moment wo das Buch veröffentlicht wird ist es in der Öffentlichkeit und Sie sind angreifbar und müssen auch mit Kritik umgehen können und alles ist nicht ganz so einfach für viele.

00:33:48: und deswegen finde ich's auch so schade dass eben viele Bücher also gar keine Bücher werden, sondern nur ein Manuskript bleiben.

00:33:56: Die irgendwo in der Schublade oder auf der Festplattelfasserboarden und nicht in die Welt rausbringen weil dann bringen sie im Grunde nicht so viel Menschen.

00:34:04: etwas ist was ich vorhin gesagt hatte mit diesen Mutmachen inspirieren das findet ja dann gar nicht statt.

00:34:09: Dann hat es ihnen derjenige für sich geschrieben okay vielleicht als Therapie oder als dass er eben seine Geschichte mal für sich aufgeschrieben hat aber sie bringt anderen Menschen nichts und das finde ich sehr schade.

00:34:21: Ja genau, das ist das worauf ich jetzt noch mal einsteigen wollte.

00:34:25: Das ist ja anscheinend was dir wichtig ist.

00:34:28: Wie würdest du es formulieren?

00:34:29: Wenn die Menschen das Buch veröffentlichen und du sagst, dass kommt in die Welt... Es hat einen potenzialen Menschen, ich denke zu inspirieren war dein Wort vorhin, dass sie irgendwie zur Wirkung kommen.

00:34:39: Was ist das, was dich da so fasziniert, was dir richtig ist, dass sich entfaltet?

00:34:45: Ja, also es ist schon auch dieses was ich vorhin schon angedeutet hatte das dieses Mut machen.

00:34:50: Dass man anderen Menschen mut macht und sagt Schau mal hier ich habe meine Geschichte ich hab das hier das und das geschafft.

00:34:57: Ich habe es so gemacht mach doch du das auf.

00:35:00: probier doch du auch mal das zu tun das schaffst du auch.

00:35:03: ja Mach dich einfach dran deine Geschichte ist doch auch interessant.

00:35:07: Ich höre dann auch oft, ja.

00:35:09: Menschen haben schon oft zu mir gesagt, ich soll mal ein Buch

00:35:11: schreiben.".

00:35:12: Das müsste in einen Buch gefasst werden und sagen, warum hast du es noch nicht gemacht?

00:35:16: Natürlich sind wir wieder an dem Punkt von vorhin, dass jede Geschichte individuell und einzigartig ist!

00:35:22: Ja... Und jetzt hast Du über die dritte Person in diesem Dreieck gesprochen.

00:35:29: Es gibt Dich als Coach Ghostwriter.

00:35:32: Es gibts die, die ein Buch ...in die Welt bringen wollen ... potenziellen Leser, du hast ja über die Leser gesprochen.

00:35:39: Aber was ich rausgehört habe wenn ich dir zuhörst... ... kann es sein dass das was dich antreibt ist?

00:35:44: Im Grunde... Ich formulier mal!

00:35:47: Du kannst mich korrigieren,... ...dass du jedem Menschen im Grunde sagst,... ..."Du bist wichtig und deine Geschichte ist genauso fällig wie alle anderen uns dieses Wert erzählt zu werden weil sie Menschen inspirieren

00:36:00: kann.".

00:36:01: Und das kann nur passieren... ...wenn du sie aufschreibst.

00:36:05: Genau, wenn sie bleiben für die Ewigkeit im Grunde.

00:36:08: Wenn du es so willst festgehalten wird in dem Buch aber viele Menschen sehen das nicht.

00:36:12: Sie sagen auch meine Geschichte ist doch nicht so interessant krieg ich oft gesagt was soll denn da jemand für sich mitnehmen?

00:36:17: und wenn ich aber dann entsprechende Fragen stelle und sage ja guck doch mal was hast Du denn da gemacht?

00:36:24: Und dann merken die selber ach stimmt ja du hast eigentlich recht da könnte ich ja andere auch da können andere etwas mitnehmen.

00:36:33: Und was macht das mit dir, wenn du die Menschen inspirierst und sie anfangen auf einmal anfangen zu schreiben?

00:36:41: Hier gibt es bestimmt auch welche, die unterwegs den Faden wieder verlieren oder so logisch.

00:36:46: Und die dann in Weg da gehen ihr Buch schreiben... ...und am Ende tatsächlich etwas rauskommt.

00:36:52: also was macht dass mit dir?

00:36:54: Ja, also das berührt mich jedes Mal eigentlich sehr.

00:36:56: Dass ich dann wieder eine weitere Person dazu gebracht habe ihre Geschichte aufzuschreiben und wieder anderen Menschen etwas... zu anderen Menschen wieder zu inspirieren.

00:37:10: Ich muss es wieder sagen, ja?

00:37:11: Das ist wirklich das was mich bewegt und wo ich jedes Mal denke oh Mensch wie krass!

00:37:16: Wie schön dass jetzt nicht verloren geht.

00:37:18: diese Geschichte oder dieses Leben über die Biografie des Wissen dieser Person geht nicht verloren und das ist für mich wichtig weil ich vorhin schon sagte wenn derjenige nicht mehr lebt, ist es verloren und das hatte ich auch tatsächlich schon.

00:37:32: Das ist eine Geschichte die mich ja immer wieder bewegt.

00:37:35: eines Kunden, er hat wirklich wunderschöne Liebesgedichte geschrieben und heute hat sie mir zur Korrektur gegeben also nicht zum Lektorien sondern durch die Stammung korrigieren so ein hundertfünfzig Stück und die habe ich dann korrigiert und ihm zurückgeschickt fand alles ganz toll und hat gesagt, ja wenn es dann veröffentlicht wird gibt er mir Bescheid.

00:37:58: Und dann habe ich halt mehrere Monate gewartet und dann kam nichts.

00:38:02: und dann hab' ich geguckt im Internet ob vielleicht schon das veröffentlich worden ist.

00:38:06: Nee war's noch nicht, wollte mehr Bescheide geben und hab versucht ihn anzurufen.

00:38:10: Dann war die Mailbox dran und alles Mögliche Ja als Ende vom Lied war dass derjenige eben nicht mehr seine Gedichte veröffentlichen konnte weil er gestorben war.

00:38:20: Das hat mich total berührt, wo ich dachte Mensch warum hat er das nicht schon früher gemacht und er wollte sogar noch ein Buch schreiben.

00:38:26: Nicht nur die Gedichte veröffentlichen sondern noch einen Buch schreiben Und konnte es nicht mehr machen.

00:38:31: und der hätte so viel zu erzählen gehabt und hat immer dann gesagt ja das kann er ja immer noch machen.

00:38:36: also dieses mach ich irgendwann mal wenn ich das und das gemacht habe dass wieder das was ich vorhin sagte erst kommt alles anderen irgendwann des buch.

00:38:44: aber Irgendwann ist es dann doch zu spät.

00:38:47: Und das ist wirklich teilweise echt richtig schlimm und nicht nur schade, sondern wirklich schlimm wenn diese ganzen Dinge mit denen man anderen hätte weiterhelfen können, nicht festgehalten wurden.

00:39:01: Ja darf ich dir eine Wertschätzung ausdrücken?

00:39:10: Ich glaube jetzt ist bei mir angekommen warum das Geschichten aufschreiben für dich wichtig ist.

00:39:18: Warum sag ich Wertschützung?

00:39:19: Ich seh da einen Wert drin, den möchte ich immer auch formulieren.

00:39:24: Auch jetzt an dem Beispiel mit deinen Bedauern, dass der Mensch gestorben ist und die Gedichte nicht mehr veröffentlicht wurden.

00:39:28: Und ich hab ja ein Gedicht geschrieben ... Das is so'n Giveaway.

00:39:32: wenn mir jemand bei meinem Podcast gibt mittlerweile, dann gebe ich den Leuten das, wenn sie's haben wollen.

00:39:35: Also schickst du ihn nachher?

00:39:37: Ja, sehr

00:39:37: gerne!

00:39:40: Wenn ich dich verstehe zu dem Thema Erzählengeschichten aufschreiben, dann ist das eine Jahr nach außen festgehalten werden und aufgeschrieben werden.

00:39:50: Und bei mir kommt an, wenn ich jetzt höre dass es eigentlich um noch etwas viel wichtigeres geht ist vielleicht so im Unterton untergegangen aber ich möchte hervorheben nämlich das wir uns anfangen unsere Geschichten zu erzählen und das Medium das du nutzt ist halt das Buch.

00:40:04: Ich hatte gerade das Bild Wir sitzen um Lagerfeuer und begegnen uns wieder als Menschen und erzählen uns Geschichten.

00:40:11: und indem du in deiner Arbeit die Geschichten halt festhältst dann trägst du sie halt auch über das Leben der Menschen hinaus, so dass wir die Bücher herausziehen können und uns die Geschichten der Ahnen quasi am Lager vorher erzählen können.

00:40:28: Ja genau ich zb weiß nicht ob Du genau weißt was deine Großeltern oder Großelter ihrer Kindheit gemacht haben wie die gelebt haben ja vielleicht hochstückartig oder aus Erzählungen von den Eltern oder Großeltern.

00:40:42: also Wir wissen es nicht genau und das ist auch wieder schade.

00:40:45: wenn Ich hab mich schon auch interessiert, und wenn das damals die Großeltern oder auch die Eltern festgehalten hätten, dann wüssten wir es jetzt.

00:40:53: Und könnten uns viel mehr damit beschäftigen und vielleicht auch wieder was draus lernen?

00:41:00: Ja ... genau!

00:41:03: Und ich glaub dir ist dabei auch wichtig, auch wenn du manchmal für die Menschen schreibst, aber authentisch wiederzugeben, dass ist, was die Menschen dort bewegt hat und was sie mitzuteilen hatten und was Sie halt erfahren Erkannt haben und was sie weitergeben möchten.

00:41:20: Ja, ganz genau.

00:41:24: Es ist ein bisschen so wie bei meinem Podcast hier.

00:41:25: ich sage immer wenn ich tausend Folgen habe dann bin ich achtzig Und dann können nachfolgende Generationen quasi mal nachhören Was hat die Menschen?

00:41:35: In den zwei Tausendahnen aufwärts beschäftigt?

00:41:38: ja genau

00:41:43: Genau ja was gibt es noch zu?

00:41:47: Was möchte noch gehört werden dazu?

00:41:49: Gibt es noch etwas.

00:41:55: Und wenn's das war, dann war's da so... Ich hatte ja auch das Gefühl gerade, dass so eine gewisse Hinsicht rund ist in dem ich nochmal zusammengefasst habe was ich erfasst habe von dir und da war er so genau.

00:42:06: Da hatt' ich so das Gefühl okay wir haben den Punkt.

00:42:09: Wichtig!

00:42:10: Also meine Anliege oder meine Vision ist eigentlich, dass jeder Mensch in seinem Leben mindestens ein Buch geschrieben haben sollte.

00:42:21: Das finde ich total toll, wenn das der Fall wäre.

00:42:25: Jeder hat eine Geschichte wie wir schon gesagt haben jeder kann schreiben und wenn nicht dann lässt er sich eben helfen.

00:42:30: und das wär so etwas was ich mir wünschen würde ja.

00:42:34: Ja es war ja quasi schon meine erste Frage die ich immer endestelle.

00:42:37: hast du noch ein letztes Wort was du gerade formuliert hast?

00:42:39: ne?

00:42:40: Ich kann dir nur sagen ich habe für mich klar ich werde mal einen Buch schreiben.

00:42:44: das sage ich mir immer wieder.

00:42:46: Seitdem arbeite ich aber ein bisschen, diesen Glaubenssatz.

00:42:48: Ich kann nicht schreiben wegzunehmen.

00:42:49: Aber du hast mir ganz viel Inspiration gegeben irgendwie durch das Gespräch jetzt?

00:42:53: Ich denke da fiel drüber nach und dann merke ich, oh, das Ding wird runter!

00:42:57: Ich habe so ein inneres Bild wie so'n Buch aussehen können.

00:42:59: Ein Buch ist halt das Buch Intimes Development ja also wo ich über wie sich Individuen in Teams entwickeln könnte schreiben möchte weil das ist das was mich bewegt.

00:43:09: Aber dann kommen noch andere Buchideen die ich habe, aber ich hab auch noch nicht angefangen wegen meiner meinem Glaubenssatz, der eigentlich nicht mehr so da ist.

00:43:17: Und da hast du mich jetzt inspiriert einfach langsam anzufangen und ich habe gemerkt... Ich hab ursprünglich gedacht wenn ich anfange zu schreiben muss ich direkt immer Blogs daraus machen will ich nicht!

00:43:29: Das is ne Blockade merke ich mach' ich dann nicht Nichts.

00:43:33: jetzt so trotz könnte ich einfach für mich anfangen loszuschreiben weil ich gemerkt hab als ich das Gedicht geschrieben hat es hat mir so viel Spaß gemacht also So mein Innenleben mal nach außen zu drehen und mich dann zu beobachten, wie ich das Außen lese.

00:43:49: Und denke, das habe ich geschrieben.

00:43:50: Shit!

00:43:51: Das kam ja aus mir heraus.

00:43:52: Ja, ist ein sehr schönes Gefühl auch wenn man das so... wie du eben gesagt hast, wenn es aus einem selber herauskommt.

00:43:59: und da kann ich nur noch an dich appellieren nicht so lange zu warten sondern weil das gibt nicht den perfekten Zeitpunkt um ein Buch zu schreiben.

00:44:09: Also ich werde immer wieder auch gefragt ja wann ist denn der richtige Zeitpunkt?

00:44:12: Ja es gibt keinen perfeksten richtigen Zeitpunkt und wenn dann gibt es ihn jetzt!

00:44:16: Jetzt ist er richtig im Zeitpunkt eigentlich immer.

00:44:18: Also egal ob du jetzt an welcher Stelle du stehst in dem Leben schreib Das befangen an einfach einfach ja wichtig dann kann sich etwas entwickeln.

00:44:31: Es gibt halt auch kein richtig falsch und fertig.

00:44:34: also weil es gibt einen zeitpunkt x da sage ich das kann ich jetzt mal drucken oder kannst du weiter anschreiben.

00:44:40: deswegen gibts ja auch zwei dritte vierte auflagen oder new editions.

00:44:46: Oder du schreibst mehr Bücher ist ja nirgendwo festgelegt

00:44:51: dass nur ein.

00:44:52: Und da kommen wir wieder zurück, urteilsfrei sich gegenüber selber zu sein und seinen Gedanken und seinen Wörtern auch.

00:44:59: Das ist das größte Hemmnis.

00:45:05: Vielleicht ist es in der Zeit mehr selber zu schreiben und nicht so viel die KI schreiben zu lassen.

00:45:09: Das ist auch immer wieder ein Thema heutzutage.

00:45:12: Ja, also klar ich habe auch immer Leute die dann sagen ja ich brauche eigentlich gar niemanden das macht ja alles die KI für mich.

00:45:19: Dann sag' ich immer ja willst du dass es dein Buch ist oder willst du das Buch an der Maschine ist?

00:45:24: Weil es ist eine Maschine die natürlich trainiert werden kann und die immer besser wird.

00:45:28: Ich benutze auch KI aber nicht zum Schreiben der Texte sondern zum recherchieren um mir mal was zusammenfassen zu lassen wenn ich eine Idee brauche für irgendein Buchtitel oder so, dass ich mir ein paar Vorschläge machen lasse.

00:45:41: Und das ist ein Instrument, ein Werkzeug ja?

00:45:44: Aber das eigentliche Schreiben soll doch erst mal natürlich von demjenigen kommen der das eben... Das Buchschreiben will er den Text schreiben will und die KI kann eben auch nicht so diese Emotionen rüberbringen noch nicht.

00:45:56: Ja man weiß nicht wie es in ein paar Jahren ist und auch diese ganzen Geschichten wirken oft so überladen unnatürlich und es sind halt Stereotype Formulierungen.

00:46:07: Ich erkenne die Texte, die mit KI geschrieben sind aber das ist im Moment eben so der Trend oder die Menschen denken können und glauben dass es eben einfacher ist, dass die KI das alles macht.

00:46:20: Aber wenn ich einen Manuscript zum Beispiel bekomme sehe ich sofort ob es mit KI geschrieben ist Und wenn ich das dann in gutem Text

00:46:28: umswitschen

00:46:28: möchte habe ich mehr Arbeit als Grund auf selber geschrieben habe oder derjenige hat es ja nicht geschrieben.

00:46:35: Und ich würde auch sagen, was einem verloren geht ist halt Entwicklung.

00:46:40: Meine These ist... Ich würde sagen wenn ich selber schreibe und mit Zeit dafür nehme dann schaffe ich mir einen Entwicklungsraum in dem ich über mich meine Gedanken und so weiter nachdenke und sortiere.

00:46:52: und das ist halt anstrengend.

00:46:53: also weil man jetzt nichts geübt drin ist sondern am Anfang zumindest

00:46:58: Ja, deswegen wie gesagt mein Appell selber schreiben und selbst die Gedanken aufs Papier bringen oder in die Datei natürlich.

00:47:07: Und dann ja kann man jetzt zum Beispiel fürs Korrektorat oder so mal die KI drüber laufen lassen okay?

00:47:15: Oder eben wie ich schon sagte um

00:47:17: ein

00:47:18: paar Vorschläge machen zu lassen.

00:47:20: aber auch da ist es... Ja, manchmal sogar sind die eigenen Vorschläge dann wieder besser von der KI.

00:47:26: Weil auch da ist es immer in ähnlicher Weise...

00:47:30: Genau!

00:47:30: Also dann hast du halt einzigartigkeit und Authentizität nicht?

00:47:34: Ja ja richtig.

00:47:36: Und die KI das ist eben austauschbar.

00:47:42: In diesem Sinne würde ich dir gerne meine letzte Frage stellen Wie war's für dich beim Empathie Schenker und wie gehst Du auf?

00:47:51: Ja, also ich fand es sehr gut wie du mich durchgeführt hast und wie wir auch uns die Bälle zugeworfen haben.

00:48:00: Das war sich sehr schön!

00:48:02: Und die Themen, die wir angesprochen haben, das waren alles wichtige Themen und ich habe mich sehr wohl gefühlt.

00:48:08: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

00:48:12: In diesem Sinne Natalie, danke dir dafür dass du dich mir gezeigt hast mit dem was dir wichtig ist.

00:48:19: Das war Episode Hundertachzehn,

00:48:22: Geschichten aufschreiben

00:48:23: und bewahren.

00:48:24: Wenn dir der

00:48:25: Podcast gefällt,

00:48:25: dann folge und bewerte ihn und teile ihn mit deinen Freunden in den Sozialmedien!

00:48:29: Und wenn du mit etwas gehört werden möchtest oder mir ein Feedback geben magst, dann schreib mir an podcastatempathichecha.de.

00:48:36: In diesem Sinne bis in zwei Wochen.